Rettungshelikopter für Westrumänien

Ab November wird der neue Rettungsdienst einsatzfähig
wk. Reschitza – Eine Regierungsdelegation – der Innenminister Traian Igas, der Chef des Generalinspektorats für Luftfahrt, Brigadegeneral Dorel Gradinaru, der Chef des Generalinspektorats für Katastrophenschutz, Oberst Marcel Lucaciu und der Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Dr. Raed Arafat – besuchten vergangene Woche Westrumänien und führten Gespräche bezüglich der Verbesserung der Rettungsdienste und des Katastrophenschutzes zwischen Großwardein und dem südlichen Teil des Verwaltungskreises Salaj und dem Donautal bis zum Staudamm Eisernes Tor I. Dabei wurden in der Hauptsache die Landeplätze für Rettungshubschrauber festgelegt und die schnellsten Trassen dorthin für Rettungswagen bestimmt. Im Banater Bergland sind die Landeplätze in Reschitza/Resita, Karansebesch/Caransebes und Bozovici lokalisiert worden.
Anlässlich des Besuchs verkündete Innen- und Verwaltungsminister Traian Igas: „Wir möchten hiermit öffentlich machen, dass wir bis im November den Rettungsdienst SMURD in ganz Westrumänien einführen wollen, also auch in Karasch-Severin/Caras-Severin, einer der sechs Verwaltungskreise Rumäniens, wo es so etwas noch nicht gibt. Wir kommen aus Arad, wo wir mit Hilfe des Kreisrats und des Innenministeriums (MAI) einen regionalen Hubschrauberstandort etablieren werden. Vorläufig mit Ausstattungen vom MAI. Von dort aus werden die Verwaltungskreise Arad, Temesch/Timis, Hunedoara, Bihor, Karasch-Severin und möglicherweise ein Teil von S²laj bedient.“
Außerdem prüfte die Regierungsdelegation Möglichkeiten des Zusammenschlusses der Dispatcherämter für Katastrophenschutz und der Ambulanz, wobei Raed Arafat die Überlegung kundtat, die Notfalldienste „mindestens von je zwei Verwaltungskreisen“ zusammenzutun, „wenn schon nicht zu regionalisieren“. Vorläufig stehe es den Inspektoraten für Katastrophenschutz ISU und den Ambulanzdiensten frei, dem Pilotprojekt des Zusammenschlusses der Dispatcherämter beizutreten, sagte Minister Igas. Bezüglich der Luftrettung verfüge Rumänien gegenwärtig über drei medizinisch gut ausgestattete Hubschrauber, deren einer nach Westrumänien zum Standort Arad verlegt werden soll. Dort gäbe es die beste Infrastruktur dazu, meinte der Chef des Generalinspektorats für Luftfahrt, Gr²dinaru. Die medizinischen Bereitschaftsdienste der Hubschrauberbesatzung sollen ab November die Kreiskrankenhäuser aus Großwardein/Oradea und Arad abwechselnd stellen. Haupteinsatzort des medizinischen Personals und Anflugstelle des Luftrettungsdienstes soll das Kreiskrankenhaus in Temeswar/Timisoara sein, wo über die medizinische Hochschule auch Ausbildungstätigkeiten abgewickelt werden sollen. Temeswar werde damit definitiv medizinisches Regionalzentrum des westrumänischen Notfalldienstes. Raed Arafat: „Unser Ziel ist es, die Einsatzzeiten bei kritischen Fällen möglichst so zu verkürzen, dass eine höhere Rettungseffizienz erzielt werden kann.“
Die Boden-Einsatzkräfte der Rettungsdienste SMURD sollen höher spezialisiert werden. Arafat sagte, dass er hoch spezialisierte Erste-Hilfe-Einsatzfahrzeuge und ebenso spezialisierte Teams für Intensivtherapie ausbilden wolle. Dazu werde der Katastrophenschutz ISU im Banater Bergland demnächst mit vier neuen Einsatzfahrzeugen ausgestattet. Von den Kommunen erwarte er Entgegenkommen bezüglich des Personals, beispielsweise Dienstwohnungen für die Ärzte und Paramediziner von der Intensivtherapie. Die Feuerwehr werde künftig auch für SMURD-Einsätze ausgebildet, so dass letztendlich jeder Berufsfeuerwehrmann gleichzeitig Paramediziner, Feuerwehrmann und Fachmann für die Rettung aus verunfallten Fahrzeugen sein muss.
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