Makeover für Olympiasaal

Der „Constantin Jude“-Saal wird gründlich saniert.
2,5 Millionen Euro Sanierungsfonds
2,5 Millionen Euro beträgt die Summe, die für die Sanierung des Sportsaals „Constantin Jude” in Temeswar/Timisoara fließen wird. Die größte Sporthalle in Temeswar wurde 1968 gebaut. Die Halle ist schon seit Jahren sanierungsbedürftig und benötigt umfangreiche Reparaturen. Schon seit Jahren wird über den Bau einer neuen moderneren und größeren Halle in Temeswar diskutiert, doch dafür fehlte die Finanzierung. Die Stadtverwaltung hat inzwischen die Sanierung des „Constantin Jude“-Saals genehmigt.
Arbeiten am ehemaligen Olympiasaal wurden im Laufe der Jahre mehrmals unternommen. Zum Beispiel 2008, vor dem Start der europäischen Basketballmeisterschaft „under 16“ für Frauen wurde der Boden neu gestrichen, neue Stühle montiert und die Umkleidekabinen modernisiert. Auch in diesem Jahr wurden Arbeiten am Dach unternommen, da es im Saal regnete. Nun sollen aber umfangreiche Arbeiten durchgeführt werden. „Die Glasfassade wird beseitigt. Die Glasscheiben wurden direkt auf die Metallstruktur montiert. Die Fenster waren somit nicht luftdicht verschlossen. Drinnen war es entweder kalt oder heiß, je nachdem, welche Jahreszeit wir haben. Straßenlärm kommt gar nicht mehr in Frage“, sagt Petru Cojocaru, der Verwalter des Olympiasaals. Das neue Sanierungsprojekt umfasst auch Arbeiten am Dach, das große Reparaturen benötigt, der Parkettboden wird vollständig ersetzt und die Zuschauerzone neu eingerichtet.
Die Stadträte hatten sich zunächst auch einen Ausbau der Halle gewünscht, indem auf der Ostseite eine zusätzliche Tribüne gebaut werden sollte. Doch wegen den großen Kosten entschieden sie letztendlich, die Halle bei der selben Plätzekapazität zu belassen, das heißt 1400 Stühle. „Anstelle der neuen Tribüne wird aber eine neuer Gebäudeflüge gebaut. Dort werden Büroräume, Umkleidekabinen und ein Konferenzraum eingerichtet“, sagt Sportsaalverwalter Cojocaru. Auch ein neues Sound-System soll erworben werden.
Während der Sanierung werden alle Spiele und Trainings der Handball-, Basketball-, Volleyball- und Futsalmannschaften im „Mircea Albu“-Saal aus dem Dacia-Viertel durchgeführt oder in anderen Sportsälen aus den benachbarten Temescher Ortschaften. Derzeit wurde die Machbarkeitsstudie für die Sanierung der Halle vom Temeswarer Stadtrat genehmigt. „Im September findet die Haushaltsumschichtung statt, dann werden auch die ersten Fonds für die Sanierung fließen und die Arbeiten beginnen. Der Großteil der Arbeiten wird aber erst im kommenden Jahr durchgeführt“, sagt Lacramioara Condea vom der Kommunikationsabteilung des Temeswarer Bürgermeisteramtes.
Andreea Oance
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