Drittes Melonenfest in Gottlob

Die Gottlober Melonen sind landesweit als die besten bekannt.
Die schönste und größte Wassermelone ausgestellt
Saftig, rot und fruchtig – die Gottlober Melonen sind seit Jahrzehnten ein Brand auf dem rumänischen Markt. Wer Wassermelonen aus Gottlob kauft, der geht auf Nummer sicher, was die Qualität betrifft. Doch darin steckt viel Arbeit und Geld. Dies zur Ehre wurde bereits zum dritten Mal in der Temescher Gemeinde Gottlob das traditionelle Melonenfest veranstaltet. Die größten Melonen wurden zwei Tage lang an der Ausfahrt der Gemeinde ausgestellt. Interessenten konnten kostenlos Melonen verkosten und sie zu Sonderpreisen mit nach Hause nehmen.
Die Ernte ist fast zu Ende, doch die besten Produkte wurden extra fürs Festival bewahrt. „Es ist schon eine Tradition geworden, am 15. und 16. August in Gottlob das Melonenfest zu veranstalten. Die Dürre in diesem Jahr machte aber die Melonen früher als üblich reif. Für das nächste Jahr überlegen wir uns für das Festival ein anderes Datum – wahrscheinlich Anfang August“, sagt der Gottlober Bürgermeister Gheorghe Nastor.
„Unsere Ware und Arbeit wird bewertet. Das Schönste und das Beste wird nun ausgestellt“, sagt Anneliese Wambach, die zusammen mit ihrem Mann seit acht Jahren Melonen in Gottlob anbaut. Von insgesamt acht Hektar hat sie in diesem Jahr Melonen geerntet. „Dieses Jahr brachte uns eine sehr gute Ernte. Der Markt ist aber schwächer als in den Vorjahren“, sagt ein anderer Gottlober Produzent, Cristian Emanuel Lezeu. Auch Ioan Popa betrachtet dieses Jahr als ein sehr produktives Jahr für Melonen. „Die Investition von etwa 3.000 Euro pro Hektar hat sich gelohnt“, sagt er.
Insgesamt 20 Produzenten stellten ihre Ware innerhalb des Festivals aus. Beim Fest kamen aber nicht nur Verkostungen und Skulpturen in Melonen-Fleisch zustande. Tagsüber fanden auch Wettbewerbe statt: Der Wettbewerb für Schnellessen von Wassermelonen sowie Fußball- und Tennismeisterschaften, wobei Mannschaften aus Ungarn, Serbien und Rumänien teilnahmen. Abends sorgten Musiker für Stimmung. Der Volksmusikkünstler Tinu Veresezan und die Gruppe Bistrita Bulls traten vor dem Gottlober Publikum auf.
Die Melonenbauer aus Gottlob boten ihre Ware für 40 Bani pro Kilo an Großhändler und einen Leu pro Kilo an Einzelkunden an – derselbe Preis wie auf den Temeswarer Märkten.
Andreea Oance
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