Berglandpost

Naive Kunst
wk. Reschitza – In der „Agora“-Galerie der Reschitzaer Filiale des Künstlerverbands ist zur Zeit eine Ausstellung mit naiver Kunst zu sehen. Ausgestellt sind Malereien, die im Rahmen des Plein-airs entstanden sind, das im Juli von der Stiftung für Naive Kunst „Vintila-Arplana“ in Poiana Marului entstanden sind. Die meisten Werke stammen vom Stiftungsgründer, dem wohl bekanntesten Exponenten naiver Kunst in Westrumänien, Mihai Vintila. Zu den Ausstellenden, überraschend viele Frauen, gehören noch: Ana Bota (Aiud), Aftimia Vasile (Tulcea), Mariana Bosoiu (Konstanza/Constanta), Cati Hamat (Karansebesch/Caransebes), Valeria Tofan (Bukarest), Dumitru Stefanescu (Braila), Dumitru Raduca (Reschitza/Resita) und Viorel Cotoiu (Bokschan/Bocsa). Aftimia Vasile, Valeria Tofan, Mariana Bosoiu und Viorel Cotoiu sind Berufskünstler, die sich u.a. auch der naiven Kunst verschrieben haben.
Das Plein-air von Poiana Marului war das 27. Schaffenslager, das von der Stiftung „Vintila-Artplana“ für naive Kunst organisiert wurde.
Volontäre im Nationalpark
wk. Orawitza – Die Zusammenarbeit zwischen der Umweltschutzorganisation GEC (Grupul Ecologic de Colaborare) Nera aus Orawitza/Oravita und den Lyzeen des Banater Berglands festigt sich. In den Ferien nehmen Schüler dieser Schulen als Volontäre an den Monitorings der Umwelt im Banater Bergland, vor allem im Naturpark „Nera-Klamm – Beusnita-Wasserfälle“, teil und verfassen regelmäßig Umweltberichte zum Vorgefundenen. Im Juli-August trafen sich Schüler der Lyzeen „Matthias Hammer“ aus Anina, des Landwirtschaftslyzeums Orawitza und des Industrielyzeums Neumoldowa/Moldova Noua mit Hobby-Höhlenforschern des Vereins SPEO CARA[ aus Orawitza und untersuchten den gesamten Verlauf der Nera entland der Nera-Klamm. Sie stellten in erster Linie von Touristen verursachte Schäden fest – nicht entfernter Müll, verkohltes Gras an den zahlreichen Feuerstellen, gefällte Jungbäume zwecks Verfeuerung u.Ä. – sowie achtlos in die Landschaft und ins Wasser geworfene Pet-Flaschen. Erfreulich war, dass in diesem Sommer die Verschmutzungs-Hinterlassenschaft der Touristen erheblich geringer war als in den Osterferien festgestellt. Der Verwaltung des Nationalparks legten die Volontäre nahe, zahlreichere aufklärende Infotafeln anzubringen sowie strikter darauf zu achten, dass die Besucher des Nationalparks sich an die Markierungen halten und sich nicht nach Gutdünken im Wald verstreuen sollten.
Gewissenhaftere Steuerzahler?
wk. Karansebesch – Seit der Fiskus mit ziemlicher Regelmäßigkeit den Stand seiner Steuereinnahmen kundgibt, waren die Bewohner von Karansebesch/Caransebes noch nie unter den fleißigsten Steuerzahlern. In diesem Jahr scheint es mit der boomenden Stadt anders zu laufen. Bis am 1. August hatten die natürlichen Personen von der Immobiliensteuer 46,5 Prozent abgezahlt (rund 951.000 Lei) und ebenso viele Prozent von der Grundstückssteuer (768.000 Lei). Für Fahrzeuge bis 12 Tonnen Ladegewicht waren der Stadt 35,5 Prozent der Steuern (516.000 Lei) zugeflossen. Während die natürlichen Personen rund 42 Prozent ihrer Steuerpflicht entrichtet hatten, teilte der Fiskus mit, hinkten die Rechtspersonen ihren Steuerverpflichtungen ziemlich stark nach: sie hatten in sieben Monaten nur etwas mehr als 30 Prozent bezahlt. Rechtspersonen hatten erst 1,09 Millionen Lei der Immobiliensteuer (31 Prozent), 361.000 Lei der Grundstückssteuer (32,6 Prozent) und 119.895 Lei der Fahrzeugsteuer für Fahrzeuge mit mehr als 12 Tonnen Ladegewicht (26 Prozent) und 326.000 Lei (34,4 Prozent) der Steuer für Fahrzeuge mit weniger als 12 Tonnen Ladegewicht entrichtet. Insgesamt hatten die Karansebescher Steuerzahler aber bereits um rund 300.000 Lei mehr Steuern bezahlt als in den ersten sieben Monaten von 2010
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