SABMiller verkaufte weniger Bier in Rumänien

Rumänien: Im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2011 verzeichnete der Brauereikonzern SABMiller einen um drei Prozent kleineren Absatz im Vergleich zur selben Zeitspanne 2010.
Auf europäischer Ebene stieg der Absatz um fünf Prozent
rn. Temeswar – Der weltweit zweitgrößte Brauereikonzern SABMiller hat im ersten Trimester (April – Juni) seines Geschäftsjahres in Rumänien weniger Bier verkauft, berichtet die Nachrichtenagentur Mediafax. Der Absatz sei um drei Prozent gesunken, teilte SABMiller mit. Dies, weil der lokale Markt weiterhin von den schwierigen Wirtschaftsbedingungen und Sparmaßnahmen betroffen ist, heißt es in einem Bericht des Unternehmens.
Ganz anders sieht die Lage auf europäischer Ebene aus. Die Umsätze sind um fünf Prozent im Vergleich zur gleichen Zeitspanne 2010 gestiegen. In Polen und Tschechien hat die Unternehmensgruppe ein vierprozentiges Wachstum des Absatzes im ersten Quartal verzeichnet. In Russland sieht die Situation deutlich besser aus: Hier sind die Verkäufe um elf Prozent im Vergleich zum ersten Trimester des Geschäftsjahrs 2010 gestiegen.
SABMiller ist auf dem rumänischen Markt durch Ursus Breweries vertreten. Ursus besitzt in Rumänien vier Brauereien: in Temeswar/Timisoara, Klausenburg/Cluj-Napoca, Buzau und Kronstadt/Brasov. 2009 erwarb die SABMiller durch Ursus Breweries den Bierproduzenten Bere Azuga. Ursus Breweries schloss November 2010 seine Brauerei in Klausenburg – wegen hoher Produktionskosten und eines Sinkens des Absatzmarktes. Ende März kündigte die Gruppe eine Investition von 1,1 Millionen Euro in einer kleineren Brauerei in Klausenburg an.
Auf globaler Ebene ist der Absatz von Bier und Erfrischungsgetränken im ersten Quartal um fünf Prozent im Vergleich zur selben Zeitspanne des Vorjahres gestiegen. Da der Konzern auch Preiserhöhungen durchsetzen konnte, ist das Einkommen von SABMiller um sieben Prozent gestiegen.
SABMiller ist die weltweite Nummer zwei nach AB Inbev und besitzt bekannte Marken wie Pilsner Urquell, Grolsch oder Miller. Ende Juni hatte der Konzern ein Übernahmeangebot für den australischen Konkurrenten Foster’s für umgerechnet sieben Milliarden Euro gemacht. Die Australier lehnten die Offerte aber als zu niedrig ab.
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