20 Jahre Bauingenieurwesen in deutscher Sprache

Bei der 20. Jubiläumsveranstaltung der Abteilung für Bauingenieurwesen in deutscher Sprache (v.l.n.r.): Dekan Gheorghe Lucaci, Konsul Olasz, Abteilungsleiter Radu Bancila und Prof. Thomas Wunderlich
Absolventen, Gastlehrer und Lehrer trafen sich in Temeswar
rn. Temeswar  – Ihr 20-jähriges Bestehen feiert in diesem Jahr die Abteilung für Bauingenieurwesen in deutscher Unterrichtssprache an der TU Politehnica. Aus diesem Anlass fand am Wochenende eine Festveranstaltung statt. Ungefähr 50 Absolventen, Lehrer und Gastlehrer trafen sich in Temeswar/Timisoara. Sie erinnerten sich an die Hochschuljahre und sprachen über die Chancen, die ihnen das Studium in deutscher Sprache geboten hatte. Am Samstag stand ein Ausflug entlang der Donauklamm auf dem Programm.
Prof. Dr. Radu Bancila, langjähriger Leiter der Abteilung, führte kurz an, wie die Abteilung entstand. Die ersten Studenten begannen ihr Studium am 1. Oktober 1991. Es war eine Premiere für den rumänischen Hochschulunterricht. 1992 wurde ein Lektorat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an der TU Politehnica gegründet. Die internationale Anerkennung der Abteilung erfolgte 1993, als ein Kooperationsvertrag mit der TU München zustande kam. Für die deutsch-rumänischen Beziehungen waren Prof. Friedrich Nather (2009 verstorben) und Prof. Gert Albrecht zuständig, aktuell koordiniert Prof. Thomas Wunderlich von der TU München den Kooperationsvertrag. „Die Absolventen haben optimale Chancen auf zwei Arbeitsmärkten“, sagte Prof. Wunderlich, der im Laufe der Jahre erlebt hat, wie die Kooperation zwischen den beiden Universitäten gewachsen ist. 2005 wurde eine Addenda zum bestehenden Kooperationsvertrag unterzeichnet, die die Verleihung von sogenannten Doppeldiplomen der TU München und der TU Politehnica vorsieht. In diesem Jahr wurde ein Kooperationsvertrag mit der Hochschule in Konstanz unterzeichnet. (die ADZ berichtete) „Wir sind assoziierte Mitglieder im deutschen Fakultätentag, haben regelmäßigen Austausch auf Studentenebene mit der ETH Zürich und sogar mit der Universität aus Istanbul.“, sagte Prof. Radu Bancila.
Der Veranstaltung wohnte auch der deutsche Konsul in Temeswar, Klaus Christian Olasz, bei. Der Konsul ist bei allen Veranstaltungen der Abteilung für Bauingenieurwesen in deutscher Sprache präsent. Am kommenden Freitag findet die Abschlussprüfung für den Absolventenjahrgang 2011 statt. Die besten Studenten zeichnet das Konsulat mit Buchpreisen aus.
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