Gedanken um die Zukunft der Volksuni

VHS-Leiterin, Dipl. Ök. Alexandrina Paul (Mitte), bietet eine Bilanz des verflossenen Volksuni-Tätigkeitsjahres im AMG-Festsaal
Die VHS Temeswar: Rückblick und Zukunftsplanung
Temeswar  – Ihr 42. Schuljahr erlebte die Temeswarer deutsche Volkshochschule, einer der ältesten und wohl auch beliebtesten Kulturinstitutionen der Temeswarer Deutschen. Die schon 1968 von Prof. Erich Pfaff in der Lenauschule eingangs als Vortragsreihe gegründete Volksuni entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer allgemein geschätzten Institution. Ihr Weiterführen nach der Wende bis heute war für das DFDT eine selbstverständliche Sache. „Deutsche Kultur entsteht und besteht dort, wo Deutsche leben“- So lautete das Motto des 35. Volksuni- Jubiläums und gab ein klares Bekenntnis unserer Gemeinschaft zu dieser traditionreichen Institution auch für die folgenden Jahre ab.
Die „Tage der Volksuni“, zum Abschluss des diesjährigen Schuljahres, boten am letzten Wochenende die Gelegenheit eines umfassenden Rückblicks auf sämtliche Veranstaltungen der letzten sieben Monate, in deutscher und rumänischer Unterrichtssprache. Ergänzt wurde das wie stets durch einen Bildvortrag (Prof. Luise Finta) und zusätzlich durch zwei Ausstellungen im AMG-Festsaal, eine Fotoschau des Tourismus.Kreises und eine Ausstellung des Handarbeit- und Bastlerkreises. Dem Bericht von Dipl. Ök. Alexandrina Paul, Leiterin der Volksuni, war zu entnehmen, dass im abgeschlossenen Unterrichtsjahr 56 Vorträge, 29 in deutscher und 27 in rumänischer Sprache, zu Gehör gebracht wurden. Mit acht Vorträgen pro Monat war das immerhin eine beachtliche Tätigkeit. Dabei wurde eine durchschnittliche Zuhörerzahl von 25- 30 Personen gezählt. Die Vorträge wurden von 18 Lektoren, durchwegs ehrenamtlich, gehalten: Neben 16 hauseigenen Lektoren waren auch zwei bzw. Franz Metz (Deutschland) und Hans Dama (Österreich) aus dem Ausland mit dabei. Die Vorträge weisen eine reichhaltige Thematik auf, die von Musik, Bildender Kunst, Literatur bis zu Wissenschaft, Geschichte und Geographie reicht, was auch im Festvortrag von Prof. Else von Schuster unterstrichen wurde. Erfreulich war, so VHS-Leiterin Alexandrina Paul, dass heuer mit dem Kreis der Opernliebhaber und dem Foto-Zirkel auch zwei neue Tätigkeiten eingeführt werden konnten.
Mit Interesse wurde auch das Rundtischgespräch „Unsere VHS-Gegenwart und Zukunft“ verfolgt. Es ging außer Planung des nächsten VHS-Jahres auch um Antworten auf die vitale Frage des Weiterbestehens der Volksuni, in Anbetracht der unumwerflichen Tatsache, dass die Zuhörerzahl kontinuierlich zurückgeht. Alle Anregungen, Hinweise, auch Kritiken sollen nächstens dem DFDT-Vorstand unterbreitet werden, um auch für das VHS- Jahr 2011-2012 Hoffnungen auf ein inhaltsreiches und ansprechendes Programm zu haben.
Balthasar Waitz
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