Deutschsprachige Abteilung für Bauingenieurwesen wurde 20

Die Absolventengeneration 2009: Roxana Tatar (3.v.l.) arbeitet als Assistentin an der Hochschule in Konstanz.
16 Absolventenserien verließen die Hochschule im Laufe der Jahre
20 Jahre sind ein schönes Alter – und nicht nur für einen Menschen. Die Temeswarer Abteilung für Bauingenieurwesen in deutscher Sprache begeht in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass findet am Freitag, den 24. Juni, ein jahrgangsübergreifendes Treffen der Absolventen in Temeswar statt. Die Feierlichkeiten beginnen um 10 Uhr im Hörsaal der Bauwesenfakultät der TU Politehnica. Eingeladen wurden Gäste aus dem In- und Ausland, Lehrer, Gastlehrer und Bauingenieure. In Zukunft soll auch eine Monographie der deutschsprachigen Abteilung für Bauingenieurwesen zustande kommen.
„In diesem Jahr sind es 20 Jahre seit der Gründung der Abteilung mit deutscher Unterrichtssprache. Es ist ein kleines Jubiläum und das wollen wir auch richtig feiern. Geplant ist, dass sich alle Alumni in Temeswar treffen. Es ist ein ganz freies Programm: Wir wollen uns wiedersehen, wir wollen sehen, was die Absolventen geleistet haben und wo sie arbeiten“, sagt Professor Radu Bancila, langjähriger Leiter der Abteilung für Bauingenieurwesen in deutscher Sprache. 16 Absolventenserien und etwa 230 junge Bauingenieure verließen im Laufe der Jahre die deutschsprachige Abteilung und fanden gute Jobs sowohl in Rumänien, als auch im Ausland. Kooperationsverträge zur Vergabe eines sogenannten Bachelor-Doppeldiploms gibt es mit der TU München und mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz. Sieben Absolventen der deutschsprachigen Abteilung für Bauingenieurwesen haben bereits ein Doppeldiplom der TU Politehnica und der TU München in der Tasche – weitere vier Doppeldiplome sollen demnächst vergeben werden. Doch alle Absolventen der Abteilung haben bei der Arbeitsuche einen großen Vorteil – vor allem, weil sie die deutsche Sprache beherrschen. „Viele Absolventen arbeiten an deutschen Firmen in Rumänien und belegen da Spitzenpositionen. Wir haben aber auch einige Absolventen, die wirklich zu sehr hohen Positionen gekommen sind. Beim Europäischen Patentamt arbeitet Radu Stefanescu, unser Absolvent, Roxana Tatar ist in Konstanz als Hochschulassistentin tätig.  Wir haben sehr gute Absolventen, die ihr Masterstudium an der TU München absolvieren“, sagt Radu Bancila.
Es soll eine lockere Jubiläumsfeier werden, bei der vor allem die Wiedersehensfreude der Lehrer und Absolventen im Mittelpunkt steht, wünscht sich Professor Bancila. „Wir werden uns wiedersehen und sehr viel erzählen. Es wird eine ungezwungene Atmosphäre herrschen“, verrät er. Die Gäste werden zusammen auch einen Ausflug unternehmen – wahrscheinlich in den Süden des Banats. Doch bis dahin muss noch eine Absolventengeneration ein wenig zittern. Einen Tag vor der Jubiläumsfeier, am 23. Juni also, findet an der Bauwesenfakultät die Abschlussprüfung des Jahrgangs 2011. Zur Zeit studieren an der deutschsprachigen Abteilung für Bauingenieurwesen in Temeswar ungefähr 120 angehende Bauingenieure.
Raluca Nelepcu
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