Umsatz um sieben Prozent mehr

Bosch bietet neue Arbeitsplätze in Temeswar.
Bosch plant Ausbau in Rumänien/ Von Andreea Oance
Weltweit ist der Umsatz der Bosch-Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr um 24 Prozent gestiegen. Somit beträgt der Umsatz des vergangenen Jahres 47,3 Milliarden Euro. „Wir haben all unsere Ziele für das Jahr 2010 erreicht und konnten sogar eine positive Entwicklung, sowohl auf internationaler, als auch auf lokaler Ebene schaffen“, sagte vor Kurzem Brigitte Eble, Generaldirektorin der Robert Bosch S.R.L. und Vertreterin der Bosch-Gruppe in Rumänien und Bulgarien. In Rumänien rechnet die Generaldirektorin für 2011 mit einem Wachstum um sieben Prozent über dem Niveau des Vorjahres, was einem Umsatz von 172 Millionen Euro gleichkommt. Insgesamt 161 Millionen Euro verzeichnete die deutsche Gruppe 2010 in Rumänien – der meiste Gewinn kam aus der Produktion von Automobilkomponenten.
„Bosch ist während der Finanzkrise stärker geworden. Die auf Vielfalt konzentrierte Strategie ist erfolgreich gewesen und zeigte uns, dass uns die Finanzkrise stärker gemacht hat“, fügt Eble hinzu. Für das Jahr 2011 plant der deutsche Konzern im Bereich der Technologie- und Dienstleistungen über sieben Millionen Euro in seine Expansion zu investieren. Aus dieser Gesamtsumme sind vier Millionen Euro für Forschung und Entwicklung vorgesehen und der Rest von etwa drei Millionen Euro wird für Investitionen in Betriebsmitteln ausgegeben. Im vergangenen Jahr betrug die Summe für Forschung und Entwicklung 3,8 Millionen Euro und die Ausgaben für Betriebsmittel beliefen sich auf 2,4 Millionen Euro. Etwa 45 Prozent des Bosch-Haushalts fließt in umweltfreundliche Produkte, was etwa 40 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen wird.
Der Umsatz ist im Vorjahr in Rumänien um 17 Prozent gestiegen. Mit den 161 Millionen Euro erreichte das Unternehmen somit das gleiche Niveau, wie 2008 – vor dem Ausbruch der weltweiten Wirtschaftskrise. Laut Brigitte Eble hatte 2010 der Bereich für Automobiltechnologie den größten Zuwachs. Die Anzahl der Angestellten belief sich im Vorjahr auf 1150 Personen, um 200 mehr als im Jahr davor. Für 2011 ist die weitere Aufstockung der Arbeitsplätze in Rumänien geplant. „Für das laufende Jahr stehen Investitionen im Kommunikationszentrum in Temeswar und Blaj an. Etwa 300 Personen werden neu angestellt“, sagte die Bosch-Direktorin in Rumänien.
Bosch Communication Center in Temeswar/Timisoara ist internationaler Dienstleister für Geschäftsverlagerung im Outsourcing-Verfahren (BPO). Diese Abteilung des Konzerns hat über 4000 Angestellte in über 20 Standorten in Europa, Asien und Südamerika. Etwa 500 Personen sind beim Bosch Communication Center in Temeswar angestellt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl dieser um 15 Prozent gestiegen. Die meisten Angestellten sind im technischen- und IT-Bereich tätig und sichern somit die IT-Beratung für alle Angestellten der Bosch-Gruppe. In Rumänien ist der deutsche Konzern schon seit 1994 tätig und hat Standorte in drei rumänischen Städten unter anderen in Temeswar, Bukarest und Blaj. Diese sind für verschiedene Bereiche des Konzerns zuständig: für den IT-Support, das Kundenservice für die Telekommunikations-Industrie, wie auch für die Produktion von Haushaltsgeräten. Der Standort in Temeswar fokussiert auf BPO-Services in Englisch, Französisch, Deutsch, Ungarisch, Italienisch, Rumänisch, Serbisch und Spanisch.
In diesem Jahr feiert der Bosch-Konzern 125 Jahre seines Bestehens. Und plant sogar ein weiteres Produktionswerk als Greenfield-Investition in Rumänien zu entwickeln. „Der Konzern hat bereits Vergünstigungen vom rumänischen Staat verlangt. Wir warten nun auf Genehmigungen“, sagte Brigitte Eble. Die Bosch-Direktorin schätzt, genauere Daten in der zweiten Hälfte des Jahres vermitteln zu können.
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