Rumänisch-deutsche Partnerschaft

Ein Traum ist in Erfüllung gegangen: Die von Peter Jecza initiierte Kunstgalerie wurde post mortem eingeweiht.
Jecza-Ross-Kunstgalerie eingeweiht
ao. Temeswar – Am Wochenende wurde die neue Jecza-Ross-Kunstgalerie eingeweiht. Unmittelbar der Triade-Kulturstiftung in Temeswar/Timisoara (an der Martirilor-Straße Nr. 51/52-53) wurden die neuen Räumlichkeiten zur Ehre und als Gedenken des verstorbenen Temeswarer Bildhauers Peter Jecza eröffnet. Anlässlich der Einweihung wurde auch die Ausstellung des bildenden Künstlers Dumitru Gorzo – „Das Scheitern des Weltendes“ (Esecul sfârsitului lumii) – vorgestellt.
Coriolan Babeti hielt die Eröffnungsrede: „Die Burg hat gewonnen… dies ist die Jecza-Festung“, sagte Babeti und wies darauf hin, dass der Traum des verstorbenen Peter Jecza erfüllt wurde. Der Temeswarer Bildhauer wünschte sich nämlich, ein Kunstzentrum zu gründen, ähnlich einer Bastei, um die Kunst vor dem zerstörenden Alltag zu schützen. Das Ereignis wurde auch von Musik begleitet. Das von Cornel Meici geleitete West Brass Quintett gestaltete den musikalischen Rahmen.
Der Bau der neuen Galerie wurde 2006 von Peter Jecza initiiert. Nach der Erkrankung des Bildhauers wurden die Bauarbeiten eingestellt. Erst nach seinem Tod setzten die Ehefrau und der Sohn des Künstlers die Arbeiten fort. „Wir haben uns Mühe gegeben, die Projekte und Träume von Peter Jecza in Erfüllung zu bringen. Die Eröffnung der gegenwärtigen Kunstgalerie, die Umwandlung des Hauses in einen Museumsraum, die Unterstützung der begabten Jugendlichen, die Veranstaltung von bedeutenden Kulturereignissen – sind nur einige seiner Träume. Nun, zwei Jahre nach seinem Tod, können wir die Eröffnung neuen Kunstgalerie ankündigen“, sagte Sorina Jecza, die Frau des verstorbenen Künstlers.
Die Kunstgalerie Jecza-Ross ist eine Partnerschaft mit der deutschen Kunstgalerie Ross aus Stuttgart. „Die deutsche Galerie ähnelt unserer Galerie, da sie auch neu ist. Diese Partnerschaft wurde von Andrei Jecza geschlossen und soll den Temeswarer Künstlern ermöglichen, auch außerhalb der Landesgrenzen auszustellen und selbst bekannt zu werden“, schloss Sorina Jecza.
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