Jetzt strikte Planung

Die Baugerüste stehen noch, die Wärmedämmung und der Außenverputz sind fast fertig. Wird das Gebäude binnen zwei Wochen übergeben?
Wird im Mai der Markt am Reschitzaer Südbahnhof fertig?
wk.Reschitza – Er ist zum Dauerstreitthema geworden, der Bauernmarkt am Reschitzaer Südbahnhof, ob im Stadtrat oder in den Medien. 2007, noch im Mandat von Bürgermeister Liviu Spataru, begonnen, ist seine Übergabe während des Mandats von Mihai Stepanescu schon zweimal aufgeschoben worden. Nun, Mitte Mai, soll es doch so weit sein. Denn Stadt und Baumeister – SC Consproiect, die Firma, die auch, mehr schlecht als recht, den Reschitzaer Hauptplatz neugestaltet hat – haben Ende März „strikte“ neue Termine festgelegt. Und Geld soll auch da sein.
Denn die stadteigene Firma SC Piete SA ließ über ihren Chef Adrian Damian verlauten, dass „alle Schulden abgezahlt“ seien und dass man die Baukosten im voraus ausgezahlt habe. In Wirklichkeit, so Bürgermeister Mihai Stepanescu, seien 5.600.000 der insgesamt 5.7 Millionen Lei Baukosten beglichen „und ich hoffe“, so der Reschitzaer Bürgermeister, „dass mit den restlichen 100.000 Lei auch alle restlichen Bauarbeiten abgezahlt werden können- obwohl ich insgeheim daran zweifle…“
Das Gewackel rund um die Baukosten sei in hohem Maß auch dem Bauherrn zu verdanken, wies Bürgermeister Stepanescu jede Schuld am verzögerten Bezahlen ausgeführter Arbeiten von sich, weil die Kosten nicht gut planbar waren, „denn der Bauherr hat das Projekt des Baus erst lange nach Baubeginn und nach Durchführung umfangreicher Bauarbeiten vorgelegt. Hinzu kommen manche absolut überhöhte Preise, etwa die zu recht vielumstrittenen 22.000 Euro für die Wärmedämmfenster.“
Fakt bleibt, dass sich der Bauherr und der Auftraggeber seit April jeden Dienstag um 10 Uhr im Rathaus zur Lagebesprechung treffen, dass dabei der Fortschritt der Bauarbeiten auf ihre (gemessen an dem am 29. März neuterminierten Fertigstellungskalender) Termintreue überprüft werden und dass man anschließend immer gemeinsam einen Baustellenbesuch abstattet. „Da wir die Bauarbeiten mittels eines Kredits finanzieren und weil wir in Sorge sind um die Erstattung der Gelder an die Bank, bestehen wir auf strikter Termintreue, denn nur aus den Einnahmen kann der Kredit zurückgezahlt werden. Und die fließen erst voll und ganz, wenn der Bau benutzbar ist,“ so die Logik des Bürgermeisters.
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