Erstes Experimentarium in Temeswar

Gelungenes Experiment: der Tornado in der Flasche
Einzigartiges Forschungszentrum landesweit
Von Andreea Oance
Ein Tornado in zwei PET-Flaschen oder Windenergie durch einen Haartrockner sind nur einige der Demonstrationen, die ab nun im ersten Experimentarium-Forschungszentrum in Rumänien gesehen werden können. Die anscheinend komplizierten physischen Phänomene, können auch mit einfachen, sogar banalen Materialien durchgeführt werden. Das nahmen sich die Studenten der Physikfakultät der West-Universität in Temeswar/Timisoara vor und zeigten den Interessenten, dass es leichter ist, als man sich vorstellt, solche Experimente, auch ohne Formeln, Ziffern oder Rechnungen durchzuführen.
Am vergangenen Donnerstag wurde „Experimetarium“ – ein Forschungszentrum der West- und der Technischen Universität „Politehnica“ in Temeswar eröffnet. Die Einweihung des ersten Experimentariums in der westrumänischen Stadt ist Teil eines Landesprojektes. Ziel ist, die Physikabteilung für Schulabsolventen attraktiv zu gestalten und sie für ein Studium im Bereich der Formalwissenschaften wie Physik, Chemie oder Naturwissenschaften oder des Ingenieurwesens heranzuziehen. „Durch das neue Experimentarium werden wir die Wissenschaft und Forschung fördern. Durch uns kann jeder Informationen über die Lage der Technik errhalten“, sagte Madalin Bunoiu, wissenschaftlicher Sekretär der Physikfakultät innerhalb der Westuniversität. Das Forschungszentrum hat seinen Sitz innerhalb der Fakultät für Hydrotechnik in Temeswar bekommen und ist landesweit das einzige Zentrum dieser Art. Dies ist der Ort, an dem die künftigen Physiker und Ingenieure praktisch ihre Kenntnisse einsetzen können. Auch Schüler, die Interesse an diesen Fächern haben, können hier interaktive Experimente durchführen. „Die Idee stammt aus dem Jahr 2009, als die ganze Welt wegen des umstritten Experimentes – die Simulation des Urknalls – in Genf in Panik geraten ist. Wir wollten einfach den Leuten beweisen, was eigentlich Physik im wahren Sinne des Wortes bedeutet“, sagte der Physiker Madalin Bunoiu. „Unsere Experimente werden aus einfachen Materialien, die man in jedem Haus finden kann, durchgeführt“, fügte er hinzu.
Optische Illusionen, Hologramme, ein Tornado in einer Flasche oder Windenergie durch einen Haartrockner sind nur einige der über 50 Experimente, die im Experimentarium durchgeführt werden können. Innerhalb des Forschungszentrums wird auch der erste rumänische Rechner MECIPT 1, der in Temeswar errichtet wurde, ausgestellt. „Dieser Ort könnte künftig auch Teil der touristischen Attraktionen in der Stadt an der Bega sein“, wünscht sich der TU-Rektor Nicolae Robu.
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