Austauschprojekt „Umwelt baut Brücken“

Brenda Marcu und Alexandru Costantea präsentierten beim ZfA-Seminar in Mediasch das Projekt „Umwelt baut Brücken“.

Im vergangenen Jahr besuchten die Arader Schüler die Firma ISIMAT aus Ellwangen in Deutschland.
Deutsche Schüler kommen im Mai nach Arad
rn. Arad – „Umwelt baut Brücken“ nennt sich das europäische Umwelt- und Medienprojekt unter der Schirmherrschaft der Staatspräsidenten von Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Kroatien und Deutschland, das die bilateralen Schulpartnerschaften fördert. 20 Schulen aus Deutschland und insgesamt 20 Schulen aus den genannten osteuropäischen Ländern beteiligen sich am Projekt, das als offizielles Dekade-Projekt ausgezeichnet wurde. Die Schüler besuchen sich gegenseitig und  arbeiten zusammen zum Thema „Nachhaltigkeit und Umwelt“. Sie entdecken und erfahren Gemeinsamkeiten ebenso wie Unterschiede, hinterfragen selbstkritisch vorgefasste Meinungen und lernen sich gegenseitig besser kennen.
Seit 2009 beteiligt sich auch das deutsche Adam-Müller-Guttenbrunn-Lyzeum in Arad am Projekt. „Es geht über eine Laufzeit von drei Jahren, das heißt es können drei Schülergenerationen daran teilnehmen“, sagt der Lehrer Martin Schwägerl, der in diesem Jahr mit der Projektkoordination in Arad beauftragt ist. Das Arader Lyzeum hat als Partner das Bertha-von-Suttner-Gymnasium in Neu-Ulm. Letztes Jahr im November reisten die Arader Schüler nach Deutschland, wo sie eine Woche lang bei Gastfamilien untergebracht waren. „Wir haben die Firma ISIMAT GmbH Siebdruckmaschinen besucht. Das ist eine moderne und sehr umweltfreundliche Druckerei in Ellwangen“, sagt Brenda Marcu, die sich auf den Besuch bei der Firma vorbereitet und im Internet über die modernen Druckverfahren Informationen gesucht hat. In Ellwangen recherchierten die Schüler zur neuen Technologie der Firma ISIMAT, die Ökologie und Ökonomie miteinander verbindet. Danach entstanden Texte, die die Arader Schüler in der rumänischen Tageszeitung „România Libera“ veröffentlichten. Die Beiträge der deutschen Partner erschienen in der Südwest Presse. Die Teilnehmer am Projekt „Umwelt baut Brücken“ sind praktisch als Umweltjournalisten unterwegs – denn bei den Begegnungen stehen immer Recherchen über innovative Umweltprojekte im Mittelpunkt. „Wir mussten aber nicht nur arbeiten, sondern hatten auch sehr viel Spaß mit unseren Freunden aus Deutschland. Wir lernten das Leben und die Kultur dort kennen“, sagt Alexandru Costantea. „Umwelt baut Brücken“ ist ein Förderprojekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Kooperation mit dem Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren (IZOP), dem Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) sowie 20 renommierten Tageszeitungen aus den sechs Projektländern.
Damit der Austausch nicht einseitig verläuft, werden im Mai die Schüler aus Deutschland nach Arad reisen. „Wir haben das Programm in Planung. Wir werden in Arad die Firmen Polaris und Azar besuchen. Das sind die Unternehmen, die sich um die Arader Müllentsorgung kümmern, also sowohl um die Mülldeponie, als auch um die Müllsortierung. Der stellvertretende Bürgermeister wird uns über die Müllentsorgungspolitik in Arad aufklären“, sagt Martin Schwägerl. Die Recherche erfolgt in gemischten Teams, wobei die Schüler danach in ihr jeweiliges Heimatland zurück und verfassen die Artikel für ihre Zeitungen daheim.
„Die Teilnahme an diesem Projekt hat mir mehr Erfahrung gebracht, denn ich war vorher nicht so oft im Ausland. Meine Sprachkenntnisse wurden auch besser und ich habe neue Freunde kennengelernt“, sagt Alexandru Costantea, der zugibt, dass er vor seiner Teilnahme am Projekt nicht so viel über das Thema Umwelt gewusst hat. Inzwischen haben es alle Teilnehmer am Projekt eingesehen: „Umwelt ist ein wichtiger Teil unseres Lebens“, schließt Alexandru Costantea.
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