Radeln durch den Temeswarer Jagdwald

Der Temeswarer Bogdan Negomireanu ist begeisterter Radfahrer.
Stadt und Umgebung auf umweltfreundlicher Art erkunden
Radtourismus ist in Rumänien kaum ein Begriff, obwohl das Land recht viel an Sehenswürdigkeiten und Natur zu bieten hat. Das wissen vor allem jene, die ihre Freizeit auf zwei Rädern verbringen. Einer von ihnen ist Bogdan Negomireanu (17), Schüler des Nikolaus-Lenau-Lyzeums in Temeswar/Timisoara. Wenn das Wetter mitspielt und es die Schule erlaubt, dann schwingt sich Bogdan auf sein Vehikel und radelt los. Er gehört zu jenen, die Stadt und Umgebung am liebsten per Bike erkunden. Der Junge wohnt in Dumbravita bei Temeswar, so dass er für seine Ausfahrten vor allem den Jagdwald bevorzugt.
„Hier gibt es vier verschiedene Trassen, die mit dem Rad befahren werden können: die kurze, mittellange und lange, als auch die Jägertrasse“, erklärt Bogdan Negomireanu, der seit fünf Jahren regelmäßig dem Radsport nachgeht. Diese Waldwege für Radfahrer wurden vor zwei Jahren mit Markierungen versehen, so dass es so gut wie ausgeschlossen ist, sich im Jagdwald zu verfahren. Ein einziges Manko: „Motorrad- und Quadfahrer zerstören die Waldwege“, beteuert Bogdan Negomireanu, der aus diesem Grund schon mal bis zu den Knien im Schlamm gesteckt hat. Doch auch solcher Art Abenteuer treibt den Adrenalinspiegel in die Höhe.
Eine Radtour an der frischen Luft hat es in sich, glaubt der Lenau-Schüler, aber auch das Radeln durch die Stadt würde nicht weniger Spaß machen, wären die Fahrradwege richtig markiert. Hinzu kommt, dass Autos auf den Radwegen parken und die Fußgänger nicht so richtig auf die Radwege achten. „Aus diesem Grund fahren viele Radler auf der normalen Fahrbahn“, erklärt Bogdan Negomireanu. Dass das Radeln deswegen gefährlich sein kann, ist nicht auszuschließen.
Durch das Zentrum von Temeswar dürfe man bereits seit einem Jahr fahren, auch wenn die Verbotsschilder noch stehen. „Auf dem Domplatz Fahrrad fahren ist weiterhin nicht erlaubt, aber die Kommunalpolizisten machen auch mal ein Auge zu, wenn einer dahingeradelt kommt“, sagt der Junge. Es sei ein Genuss, vor allem im Sommer per Bike zum Domplatz zu fahren und hier auf einer Terrasse an der frischen Luft zu entspannen. Wer also Lust hat, die Stadt auf zwei Rädern zu entdecken, der sollte mal eine umweltfreundliche Radreise durch Temeswar antreten. Der Adrenalin-Kick kommt auf jeden Fall gratis hinzu.
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