Sprachförderung leichter gemacht

 Das „deutsch-portal.ro“ stellt unter anderen auch Stipendien und Fortbildungsreisen vor.
Fachberater Rolf Willaredt rief Deutsch-Portal ins Leben
rn. Temeswar – Ein neues Portal, das deutschsprachigen Lehrern und Schülern aus Rumänien und nicht nur zu Gute kommt, ist seit Kurzem online. Unter der Internetadresse http://dfu-dsd-gs-internetportal-in-ro.wikispaces.com gelangt man zum Portal, das die Strukturen deutscher Sprachförderung in Rumänien auf einer einzigen Plattform sammeln möchte. Die deutschsprachigen Lehrkräfte werden dort sowohl die nationalen Lehrpläne für die einzelnen Fächer aller Klassenstufen aber auch Arbeitsblätter für anfallende Unterrichtsstunden finden. Unterrichtsentwürfe werden in Fortbildungsseminaren erstellt oder in kollegialer Zuarbeit auf dem Portal angeboten. In etwa zwei Jahren soll die Plattform reichlich Material umfassen.
Die Idee der Einrichtung eines solchen Deutsch-Portals hatte Dr. Rolf Willaredt, Fachberater/Koordinator der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA). Im Sinne des Presserechts ist die Hauptredakteurin des Portals die Physiklehrerin Rodica Moise, stellvertretende Schulleiterin des deutschen „Johann Ettinger“-Lyzeums in Sathmar/Satu-Mare. Fachlicher Berater des Portals ist Rolf Willaredt. Das sogenannte „deutsch-portal.ro“ dient zur Vorbereitung des Deutschen Sprachdiploms (DSD), zur Gestaltung des deutschsprachigen Fachunterrichts (DFU) und zur Entwicklung der deutschsprachigen Grundschulen in Rumänien. Es verknüpft die Partnerschulen und Bildungseinrichtungen Rumäniens mit deutschen Sprachmittlern und deutschsprachigen Kulturinstitutionen und bildet eine nationale Zwischenstufe zu PASCH.net und der zfa.dasan.de.
In den Lyzeen der deutschsprachigen Traditionsschulen mit einem deutschsprachigen Kindergarten als Einstieg für die rumänischen Kinder und dem deutschsprachigen Bakkalaureat in der zwölften Klasse stellen DFU-Fächer mit bis zu 18 Wochenstunden den Hauptbestandteil der Stundentafel dar. „Überall fehlen deutschsprachige Lehr- und Lernmaterialien. Diese können aufgrund strenger ministerieller Vorgaben nicht importiert werden. Oft werden methodenarme rumänische Lehrwerke ins Deutsche übersetzt. Derzeit können aber auch diese Hilfsmittel aufgrund des rigiden Sparhaushaltes nicht mehr gedruckt werden“, sagt Dr. Rolf Willaredt. Seiner Meinung nach soll dieses Portal unter der Fachaufsicht der Landesschulkommission des Demokratischen Forums der Deutschen und des Zentrums für deutschsprachige Lehrerfortbildung (ZfL) in Mediasch/Media{ von einem immer größer werdenden Kreis von Ortslehrkräften gestaltet werden. Es könnte dann eine Art von Wikipedia für Deutsch in Rumänien werden, das eng mit dem ins Globale reichende PASCH.net verbunden ist, meint der Fachberater.
Die Bildungseinrichtungen in Rumänien, die mit Deutsch zu tun haben, sind über das Portal per Mausklick zu erreichen. Das ist eine Dienstleistung für Lehrkräfte und Verantwortliche, um die Unterrichtsvorbereitung und die Informationswege zeitsparender zu machen. Außerdem werden wichtige Instanzen miteinander vernetzt, die sonst nicht so verflochten erscheinen.
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