KEHRSEITEN (1)

Temeswars Rumpelpisten unter der Lupe
Eine Rubrik von Raluca Nelepcu und Zoltán Pázmány
Der lang anhaltende Winter sorgt jedes Jahr für Schlaglöcher in den Straßen von Temeswar/Timisoara – und damit auch für reichlich Aufregung unter den Autofahrern. Schnee, Eis und Temperaturen um den Gefrierpunkt setzten auch in diesem Jahr dem Asphalt dermaßen zu, dass an vielen Stellen tiefe Schlaglöcher entstanden. Diese werden durch den Verkehr Tag für Tag immer größer und zu einem regelrechten Hindernis für die Verkehrsteilnehmer.
Gefährlich löchrig sind Temeswars Straßen. Eine Sanierung hätten viele davon dringend nötig. Für die Schäden am Auto haftet weiterhin der Fahrer selbst. Wir schauten uns um, welche bei Redaktionsschluss der BZ die Straßen mit den meisten Schlaglöchern in Temeswar sind. Bei dem Hindernisparcours wurde (diesmal) kein Fahrzeug beschädigt.
 An erster Stelle im TOP 5 der löchrigsten Fahrbahnen liegt die Bogdanestilor-Straße, die in den Temeswarer Stadtteil Ronatz führt. Die Straße war schon vor Winterbeginn voller Schlaglöcher, nun wurden diese zu regelrechten Asphaltkratern. Um diese zu überwinden, muss man entweder auf die andere Fahrspur oder mittig fahren. Kommen gleichzeitig zwei Fahrzeuge aus entgegengesetzter Richtung herangefahren, so heißt es, Augen zu und durch. Allerdings: im Schneckentempo…
  Auch an den Straßenbahnlinien im Zentrum von Temeswar, unweit der Piaristenkirche, haben sich Risse und Rinnen gebildet. Da diese kaum umfahren werden können, werden sie durch den dauerbelastenden Verkehr immer tiefer. Schäden an den Reifen sind die Folge, aber auch die Sicherheit der Straßenbahnfahrt wird dadurch beeinträchtigt.
 Schnee, Frost und Schwerverkehr: Die Stefan-Octavian-Iosif-Straße unweit des Printul-Turcesc-/Zum Türkischen Prinzen-Stadtviertels ist äußerst beschädigt. Um die Schlaglöcher zu umfahren, gelangen die Autofahrer auf die entgegengesetzte Fahrspur. Wer hier das Tempo nicht vermindert, verkürzt die Lebensdauer seines Fahrzeugs erheblich.
 
 Das Regionale Geschäftszentrum CRAFT links, der Constantin-Jude-Sportsaal (ehem. Olimpia) auf der rechten Straßenseite. Dazwischen, eine löchrige Fahrbahn. Die Straße wurde des Öfteren notgeflickt, doch immer wieder tauchen Schäden im Asphalt auf. Wenn an der rechten Straßenseite illegal geparkte Fahrzeuge stehen, sind die Schlaglöcher kaum noch zu vermeiden. Auf der linken stehen sowieso fast immer Taxis.
 Die wechselnden Wetterlagen haben tiefgehende Folgen, die nicht nur im Stadtzentrum, sondern vor allem in den einzelnen Stadtteilen erkennbar sind. Zahlreiche Nebenstraßen liegen in einem erbärmlichen Zustand da und warten nur darauf, saniert zu werden. Doch die müssen sich zunächst einmal gedulden. Das Schlagloch-Problem wird prioritär an den Hauptstraßen behoben.
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