Konzertprojekte der Banater Philharmonie

Die Philharmonie „Banatul“ hat im Vorjahr ein Konzert im Schager Kloster gehalten.
Aufführungen im In- und Ausland
Von Andreea Oance
Nachdem die Banater Philharmonie in Temeswar/Timisoara in den Vorjahren an verschiedenen ungewöhnlichen Orten aufgespielt hat, bereitet die Kulturinstitution auch in diesem Jahr besondere Aufführungen vor, sowohl für das Temeswarer, als auch für das Publikum anderer Ortschaften aus dem In- und Ausland. Nach Konzerten auf der Bega, auf einer Baustelle, auf dem internationalen Flughafen, im Temeswarer Jagdwald oder im orthodoxen Nonnenkloster in Schag sollen nun die Künstler der Banater Philharmonie auf Panzern, in einer Salzhöhle, auf dem Wasser und in einer Burg performen.
Diese Pläne sind eigentlich Teil eines Projektes, das in Zusammenarbeit mit dem Tourismusministerium durchgeführt werden soll. „Die Tourismusministerin Elena Udrea hat ihre Zustimmung diesbezüglich gegeben. Wir haben dann insgesamt neun besondere und spektakuläre Orte gefunden. Diese befinden sich in vier unmittelbar angrenzenden Verwaltungskreisen, aber nicht nur: Temesch/Timi{, Karasch-Severin/Caras-Severin, Alba und Hunedoara“, verrät Ioan Coriolan Gârboni, Leiter der Staatsphilharmonie „Banatul“. Dazu sollen auch weitere Veranstaltungsorte im serbischen Banat und in Ungarn kommen. Das gesamte Projekt kostet 900.000 Euro. „Wir hoffen, nun auch die Finanzierung dafür zu bekommen“, fügt der Philharmonieleiter hinzu. 
Die Salzhöhle in Thorenburg/Turda steht u. a. im Visier des Philharmonikers Ioan Gârboni, der sich gut vorstellen kann, dass seine Orchester dort konzertiert. „Der Raum in der Saline bietet einen Saal mit 300 Plätzen sowie ein hervorragendes modernes Beleuchtungssystem. Unsere Musiker bereiten sich darauf vor, auch auf Panzern im Arsenal Park in Broos/Orastie zu spielen“, sagt Gârboni. Die Musikreise der Banater Philharmonie wird auch nach Hunedoara/Eisenmarkt führen. Eine Aufführung soll dann im Schloss des Geschlechts der Corvinus stattfinden. Die Wassermusik wird vor dem Springbrunnen in der Reschitzaer Innenstadt vorgestellt und nach dem Modell des Konzertes auf der Bega wird das Orchester der Banater Philharmonie auch in der serbischen Stadt Zrenjanin auftreten.
Alle Konzerte werden kostenlos dem Publikum dargeboten. „Wenn sie jetzt einen vollen Capitol-Saal in Temeswar sehen, dann muss ich zugeben: Das ist gerade diesen kostenlosen, besonderen Konzerten zu verdanken. Wir haben die Musik den Menschen näher gebracht. Nun sind sie mit der klassischen Musik vertraut und kommen gern immer wieder zu unseren Konzerten“, schließt Ioan Coriolan Gârboni.
Andreea Oance
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