Berglandpost

Stadtbusse angekommen
wk.Reschitza – Am 28. Januar sind die Ende Dezember in Neumarkt am Mieresch/Târgu Mures von der Stadt Reschitza/Resita gekauften Nahverkehrsbusse in Reschitza eingetroffen. Es handelt sich um zwei Gelenkbusse mit je 52 Sitzplätzen und für insgesamt 154 Passagiere sowie um sechs „Standart“-Busse mit je 107 Passagierplätzen (29 Sitzplätze). Die Nahverkehrsbusse sind aufgrund einer Ausschreibung letztendlich um 415.800 Lei gekauft worden. Die Busse werden dem Kommunalwirtschaftsunternehmen Prescom zur Nutzung überlassen, sind aber bei der Dienststelle des Rathauses für Instandhaltung und Reparatur des Stadtbesitzes eingetragen, da man damit vermeiden möchte, dass bei einer eventuellen Insolvenzerklärung von Prescom – die nach allen Regeln bevorsteht – die Nahverkehrsbusse der Stadt verlorengehen.
 Neue Treibhäuser
wk.Reschitza – Das Rathaus Reschitza/Resita hat beschlossen, auf eine vor 1989 konsekrierte Methode zurückzugreifen: sich selber die Blumen zu produzieren, die alljährlich ausgepflanzt werden und in den vergangenen 20 Jahren „zu aufgeblähten Preisen“ angekauft wurden. Dazu ließ man von einer deutschen Firma ein Treibhaus mit zwei Modulen und einer Nutzfläche von 425 Quadratmetern bauen. Die Investitionskosten von 137.000 Lei sollen laut Berechnung der Stadt in einem einzigen Jahr über die Preisdifferenz zwischen selbstgezüchteten und gekauften Setzlingen gedeckt werden.
Wohnung für einen Onkologen
wk.Reschitza – Krankenhausdirektor Dumitru Secasan, PDL-Ratsherr in Reschitza/Resita, forderte auf der jüngsten ratssitzung die Stzadt auf, Arztwohungen zur Verfügung zu stellen, um dem Exodus an Ärzten und Krankenpflegern entgegenzuwirken. 2010 habe Reschitza rund 60 Ärzte, Krankenpfleger und medizinisches Hilfspersonal verloren, könne aber den medizinisch fachkompetenten Interessenten an einem Umzug nach Reschitza nicht entgegenkommen, weil man ihnen nichts Besonderes bieten könne. U.a. habe Reschitza 2010 den einzigen Onkologen „verloren“, könne aber einem an Reschitza interessierten Facharzt für Onkologie keine Unterkunft bieten. Das Ansuchen wurde mit dem Verweis abgewiesen, dass der Kreisrat für das Krankenwesen zuständig sei. Dr.Secasan verwies darauf, dass 2010 von den 33.000 Patienten des Reschitzaer Notfallkrankenhauses 14.000 aus Reschitza kamen, dass also die Stadt sehr wohl eine Verantwortung hinsichtlich des Krankenhauses trage – auch wenn diese gesetzlich nicht festgeschrieben ist.
Firmenauflösungen verfügt
wk.Reschitza – Das Handelsregister Karasch-Severin/Caras-Severin (ORCCS) hat eine neue Serie von Gerichtsverhandlungen gestartet, aufgrund derer Firmen aufgelöst werden, die binnen 150 Tagen nach dem letzten Termin für die Hinterlegung ihrer Jahresbilenzen dies nicht taten. Es handelt sich um 800 Firmen, die ihre Jahresbilanz für 2008 nicht publik gemacht haben. Aufgrund eines Gerichtsurteils wird anschließend zuerst ein gerichtlich bestellter Liquidator ernannt und zuletzt die Firma aus dem Handelsregister gestrichen. Dem kann vorgebeugt werden, indem die Firma ihre Jahresbilanzen nachreicht. Damit wird der Prozess gestoppt.
 
 
 
 
 
 
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