Einschreibung in die erste Klasse

Steigendes Interesse für die Lenau-Schule
Lenau: Größere Nachfrage als im Vorjahr
Von Andreea Oance
 Noch ein Monat und dann geht es los: Am 3. März beginnt die Einschreibung in die erste Klasse der Schulen aus dem Verwaltungskreis Temesch/Timis. Für den Unterricht mit Deutsch als Muttersprache ist die Nachfrage ziemlich hoch. Laut der Temescher Deutschinspektorin Viorica Rosu sind bereits über 100 künftige Erstklässler für die Nikolaus-Lenau-Schule angemeldet. Insgesamt vier Klassen von je 25 Schülern sollen im Herbst in der Lenau-Schule gegründet werden. „Wir werden wahrscheinlich die Gründung einer weiteren Klasse beantragen“, sagt Viorica Rosu. Das Unterrichtsministerium erlaubt eine Höchstanzahl von 25 Schülern und eine Mindestanzahl von zwölf Schülern in einer Klasse. Für den Minderheitenunterricht besteht aber die Möglichkeit, mehr bzw. sogar weniger Schüler in einer Klasse zu haben. „Aber uns geht es sehr gut mit dem Deutschunterricht als Muttersprache: In Großsanktnikolaus/Sânnicolau Mare und in Lugosch/Lugoj werden je eine Klasse von 25 Kindern gegründet“, fügt die Deutschinspektorin Rosu hinzu.
Die Anzahl der bereits Angemeldeten ist größer als im vergangenen Jahr, meint die Leiterin der Lenau-Schule Helene Wolf. „Die Anzahl der Erstklässler wird wahrscheinlich in diesem Jahr auf 125 aufgestockt“, sagt Schulleiterin Wolf. Laut Gesetzesvorschriften müssen die Kinder keinen Sprachtest ablegen. Bevorzugt werden aber die Kinder, die die deutschen Kindergärten besucht haben. Kinder, die keine Deutschkenntnisse haben, werden auch nicht abgelehnt. „Wenn es noch freie Plätze gibt und die Eltern das auf sich nehmen wollen, dann können wir sie nicht davon abhalten. Die meisten aber geben nach höchstens einem Jahr auf, denn es ist schwer, auf das gleiche Niveau wie die anderen, die schon vom Kindergarten mit Basiskenntnissen kommen, zu gelangen“, sagt Viorica Rosu. Konkrete Auswahlkriterien der künftigen Schüler gibt es für die Einschreibung in die Lenau-Schule nicht. „Weil in Temeswar auch eine andere Grundschule mit Deutsch als Muttersprache existiert, teilen wir uns die Schüler auf: Schon seit Jahren ist es so, dass die Kinder, die im Süden der Stadt wohnen, das Banater Kolleg besuchen und die anderen nördlichen Stadtteilen gehen zur Lenau-Schule“, erklärt Helene Wolf.
Laut Inspektorin Rosu gibt es auch keinen Bedarf an Lehrkräften in Kreis Temesch. Alle Lehrkräfte sind im deutschen Muttersprachenunterricht qualifiziert. In der Nikolaus-Lenau-Schule gibt es vier Grundschullehrer, die weiter die erste Klasse übernehmen werden.
Die Voreinschreibung in die ersten Klassen der Lenau-Schule wurden im Dezember 2010 durchgeführt. Die endgültige Anzahl der künftigen Erstklässler wird jedoch erst im Juni feststehen. „Aus Erfahrung wissen wir, dass die Anzahl nach der Voreinschreibung nur ungefähr ist“, sagt die Lenau-Schulleiterin.
 
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