Raummangel – ein Dauerproblem des AMG-Lyzeums

Seit vergangenem Sommer im Amt: Lavinia Chis

Bevorstehender Umzug bringt reichlich positive Aspekte  

 Es ist gelinde gesagt „mühsam“, wie die Gebäudezuteilung des Arader Adam-Müller-Guttenbrunn-Lyzeums verläuft. Trotzdem: Die Schule kommt in Kürze der Normalität einen Schritt näher. Nicht mehr wie bisher auf vier Gebäude verteilt, sondern nur noch auf drei wird das zweite Semester dieses Schuljahres für die Schüler am einzigen deutschen Lyzeum in Arad verlaufen. Einen Zwei-Schicht-Unterricht wird es nicht geben, sagt die Schulleiterin Lavinia Chis. „Das wäre ein derber Verlust, denn wir sind in einem Randviertel angesiedelt, doch die Schüler kommen aus der gesamten Stadt“, so die Direktorin. Sie denkt dabei nicht nur an eine oft lange Anreise, sondern auch an die außerschulischen Tätigkeiten, die die Schüler für die Nachmittage eingeplant haben.

Über Jahre hinweg war das AMG-Lyzeum über vier Gebäude auf der Timisorii-Straße in Neuarad verteilt. Die Übernahme der Allgemeinschule Nr. 20 durch das deutsche Lyzeum aus dem vergangenen Sommer löst jedoch nur teilweise die Probleme der Schule: Auch das Gebäude der vergangenen Sommer einverleibten Allgemeinschule auf der Posada-Straße kann die insgesamt etwa 1.200 Schüler nicht aufnehmen. So zieht – so die letzten Informationen aus der Arader Stadtverwaltung – ein Teil der Schüler in Kürze in einen Flügel des Forstlyzeums um.

Eines der ursprünglichen vier Gebäude hat das AMG-Lyzeum bereits im vergangenen Sommer nach Rückerstattung an die Kirche aufgegeben, zwei weitere folgen schon bald. Erhalten bleibt demnach das Gebäude auf der Timisorii-Straße Nr. 67, wo die Klassen 1-4 untergebracht sind. In dem Gebäude, das letzten Sommer durch den Zusammenschluss mit der Allgemeinschule Nr. 20 erworben wurde, lernen die Schüler der Klassen 5-8 und die Lyzealschüler werden schon ab dem zweiten Semester in einen Gebäudetrakt des Forstlyzeums übersiedeln. Zwei Schulen in einem Gebäude – auf den ersten Blick kein Idealfall. Hypothetisch nachgefragt. Welche Vorteile hätte ein solcher Umzug, sollte er stattfinden: „Wir fusionieren zwar nicht mit dem Forstlyzeum, erhalten aber einen eigenen Gebäudetrakt, die Räumlichkeiten sind in Ordnung und das Gebäude, in dem unsere Klassen 5-8 untergebracht sind, liegt in unmittelbarer Nähe“, sieht Lavinia Chi{ die Vorteile aus einem potentiellen Umzug. Und was für sie, für ihre Lehrerkollegen, Eltern und Schüler noch wichtiger ist: Im deutschen Lyzeum in Neuarad mit Deutsch-Muttersprache und Bilingualunterricht (deutsch-rumänisch) wird es durch diese Alternative auch in Zukunft keinen Nachmittagsunterricht geben.

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