Medizinische Entwicklung in Banat

In unmittelbarer Nähe des Kinderkrankenhauses soll die neue Zellen- und Gewebebank entstehen.

Zellen- und Gewebebank soll 2011 eröffnet werden

 In Temeswar/Timi{oara soll künftig eine Zellen- und Gewebebank eröffnet werden. Dies ist Teil eines Projektes, das vor Kurzem von Dr. Andrei Nica, stellvertretender Leiter der Nationalen Transplantationsagentur, in Temeswar angesagt wurde. Insgesamt sollen vier solche Banken in Rumänien eröffnet werden – in Bukarest, Temeswar, Neumarkt an der Marosch/Târgu Mure{ und Jassy/Ia{i. Die vier Banken in Rumänien sollen den Zugang von Ost- zu Westeuropa erleichtern. Laut Andrei Nica soll das Projekt sogar in diesem Jahr beginnen und Ende 2011 offiziell in Betrieb genommen werden – das nur, wenn das notwendige Geld vorhanden ist.

Pläne für den Bau der Zellen- und Gewebebanken in Rumänien gibt es bereits seit 2006. Die Finanzierung sollte über Phare-Fonds zukommen. Das Projekt aber stockte bis in diesem Jahr, als dieses von der Europäischen Kommission genehmigt wurde. Die Arbeiten wurden auf insgesamt 3,5 Millionen Euro geschätzt. Rumänien muss aber das Projekt bis am 31. Dezember dieses Jahres fertig stellen.

Die Location für die neue Zellen- und Gewebebank in Temeswar steht noch nicht fest. Die erste Auswahl der Vertreter der Nationalen Trransplantationsagentur ist die Klinik unmittelbar des Kinderkrankenhauses „Louis }urcanu”. „Dies wäre der beste Ort für diese Bank, denn nebenan befindet sich auch das Transplantationszentrum, das von Frau Prof. Dr. Margit Serban geleitet wird”, sagt der Facharzt Andrei Nica. In der Temeswarer Zellenbank werden laut Nica etwa 15 Angestellten arbeiten.

Unter Gewebe versteht man menschliche Herzklappen, Herzbeutel, Blutgefäße, Haut, Hornhaut, muskuloskelettale Gewebe. Die Gewebeentnahme und -übertragung steht genauso wie die Organtransplantation unter dem Vorbehalt der Erlaubnis. Hierbei hat die Organtransplantation absoluten Vorrang. Das Transplantationszentrum in Temeswar hat vor Kurzem Zugang zum Internationalen Stemmzellenregister bekommen. Hiermit werden die rumänische Patienten leichter einen Spender finden können. Die Liste der Spendem des internationalen Registers beträgt über 15 Millionen Menschen weltweit.

Andreea Oance

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