Fliegerklub: Auflagen gegen freie Nutzung

Erste Schritte zur Fliegerei am Mocrea-Berg.
Projektgestalter auf der Suche nach Finanzen
Von Siegfried Thiel
 
28,5 Hektar stellt der Gemeinderat der Kleinstadt Ineu (Verwaltungskreis Arad) dem privaten Fliegerclub „Clubul Aeronautic Ineu“ zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung. Als Auflage gilt „innerhalb von zwei Jahren fliegerische Aktivitäten zu zeigen und in den kommenden fünf Jahren bauliche Maßnahmen ergriffen zu haben“, sagt Projektinitiator Jürgen Eichmeyer der Banater Zeitung. „Die Thermik am Mocrea-Berg ist gut und die Stadt Ineu will das Gelände zur Sportfliegerei kostenlos zur Verfügung stellen“. Diese Voraussetzungen hatten Eichmeyer von Anfang an Mut gemacht, auch wenn es danach noch etwa zwei Jahre dauern sollte, bis der Stadtrat von Ineu über die kostenfreie Nutzung abgestimmt hatte. Es geht dabei um das ehemalige Segelfluggelände in der Nähe der eingemeindeten Ortschaft Mocrea, das der Deutsche nun wieder aktivieren will.
Nicht nur Sportfliegerei soll hier betrieben, sondern auch eine Flugschule eingerichtet werden. Segelflugzeuge, Paraglider, Drachenflugzeuge und Ultra-Leicht-Flugzeuge werden nach derzeitigen Plänen in einer ersten Phase auf dem Gelände des Aeroclubs starten und landen können. Später sollen bei Mocrea auch Motorsegler Zugang haben. Auch der Erhalt des Flugscheins soll möglich sein, für all jene, „die aus Kosten-, Zeit-, oder Distanzgründen bisher keine solche Ausbildung machen konnten“, sagt Eichmeyer. Mit solchen Plänen hatte Eichmeyer sein Projekt gestartet und die ersten Schritte, vor allem organisatorischer Art, getan. Über diese Initiativen hinaus ist aber auch Geld notwendig. Zuschüsse von der Europäischen Union, vom rumänischen Staat, aber auch von der Kreisbehörde verspricht sich Eichmeyer. Außerdem baut der Hobbyflieger auf die Unterstützung von professionellen Mitstreitern, aber auch von sonstigen Interessenten für die Fliegerei.
Zumindest einen Mitarbeiter vom Fach hat er bereits gefunden: Den deutschen Piloten Christian Pieper, der sich zum Rumänienfan entwickelt hat. Eichmeyer ist auch weiterhin auf der Suche nach Personal, dass sich für sein Unterfangen gerne einspannen lässt. So hat er einen Lehrer für Paragliding kennen gelernt, der sich zum Lehrer für Ultralight-Fliegerei ausbilden lassen möchte.
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