Seminar über die Geschichte der Banater Schwaben

Die Kirche in Alexanderhausen stellt eine Besonderheit dar.
DAIBES-Studenten unternahmen Ausflug in die Banater Heide
Temeswar (BZ) – Die Studenten aus dem dritten Studienjahr der deutschsprachigen Abteilung für Internationale Beziehungen und Europastudien (DAIBES) an der West Universität in Temeswar/Timisoara nahmen Ende November an einem Seminar teil, das sich mit der Geschichte der Banater Schwaben beschäftigte und auch eine Exkursion in die Banater Heide beinhaltete. Das Seminar wurde von der eigens für das Seminar angereisten Dr. Swantje Volkmann vom Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm, Deutschland, gehalten.
Das Seminar sollte den Studenten einen Überblick über die Kolonisation der Deutschen im Banat, bis hin zu den Migrationsbewegungen, die sich vollzogen, verleihen. Zum Einen referierte Dr. Volkmann über Fakten und Ereignisse, andererseits erarbeiteten sich die Studenten selbst  über verschiedene historische Quellen wie Briefe, Bilder und Tagebucheinträge, eigene Erkenntnisse. In sieben Sitzungen erlebten sie geradezu einen Schnelldurchlauf durch die Geschichte der Banater Schwaben. Um das Gelernte auch mit eigenen Augen zu sehen, wurde ein Ausflug in die Banater Heide unternommen, an dem auch Interessierte aus dem ersten Studienjahr teilnahmen. Der erste Zwischenstopp wurde in Hatzfeld/Jimbolia gemacht, wo zunächst das Museum des Banater Malers Stefan Jäger besichtigt wurde. Anschließend besuchte die Gruppe das Pressemuseum, welches erst vor kurzem wiedereröffnet wurde. Nach einer Mittagspause hatte Dr. Volkmann einen Besuch in der katholischen Kirche in Lenauheim und im Nikolaus-Lenau-Haus organisiert. Abschließend machte die Gruppe noch einen Halt in Alexanderhausen/Sandra, um die Kirche, die aufgrund ihrer zwei Türme eine Besonderheit darstellt, zu sehen und einen Blick auf die „Schwabenhaus“-Gaststätte zu werfen.
Mit einer Abschlusssitzung des Seminars gelangten die Studenten während ihrer Reise durch die Geschichte nun in die Gegenwart der Donauschwaben im Banat. Hierbei wurde erkannt, dass die jahrhundertelange Migrationsbewegung nun als beinahe abgeschlossen betrachtet werden kann. Um sich auch nach dem Seminar weiterhin mit dem Thema zu beschäftigen, werden die Studenten in den nächsten Wochen noch Essays zu bestimmten Fragestellungen über die Banater Schwaben schreiben.
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