Neue Beratungszentren für Kinder

Mirela Scortescu ist Leiterin der Temeswarer Beratungsstelle „Alt20“
Die Einrichtungen wurden in Temeswar und Bruckenau gegründet
 as. Temeswar – Die Temeswarer Stiftung „Speranta“ hat vor Kurzem zwei neue Beratungsstellen für Kinder in Temeswar/Timisoara bzw. Pischia/Bruckenau eröffnet. Die Einrichtungen wurden im Rahmen des europäischen Projekts „Ein neues Gesicht der Schule“ gegründet und durch EU-Gelder finanziert. Hiermit bieten die beiden Zentren „APT“ (Bruckenau) und „ALT20“ (Temeswar) psychologische und schulische Beratung sowohl für Kinder, die Probleme in der Schule aufweisen, als auch für Eltern, um die Kommunikation in der Familie zu fördern.
In jeder Einrichtung werden drei Fachleute tätig sein: ein Psychologe, ein Unterstützungslehrer, der die Kinder bei der Lösung der Schulaufgaben unterstützt und ein Logopäde, der mit Kindern arbeitet, die Probleme mit der Aussprache aufweisen. Gearbeitet wird mit insgesamt 90 Kindern, 50 davon in Bruckenau. „Die Beratungsstellen richten sich nicht nur an Kinder mit Behinderung, sondern auch an Schüler, die Probleme  in der Schule oder mit der Aussprache haben“, erklärt Mirela Scortescu, Leiterin der Temeswarer Beratungsstelle „ALT20“, die im Rahmen der Allgemeinbildenden Schule Nr. 20 gegründet wurde.
„Das Zentrum in Temeswar ist eigentlich nur für 30 Kinder gedacht, die Nachfrage war aber so groß, dass sich die Fachleute für bereit erklärt haben, mit 40 Kindern zu arbeiten. Die meisten davon sind Grundschüler“, erklärt Mirela Scor]escu. „Viele Kinder weisen emotionale sowie Verhaltensprobleme auf, über welche sie nur sehr schwer sprechen. Wenn wir ihnen nicht helfen, mit diesen Problemen klar zu kommen, verlassen viele frühzeitig die Schule. Durch diese Zentren wollen wir dies vermeiden. Daher setzen wir uns auch mit den Eltern zusammen, um mögliche Familienprobleme zu lösen. Wir arbeiten in kleinen Gruppen, aber auch individuell, mit jedem Kind. Es hängt von den Fällen und Problemen ab. Wir werden auch verschiedene Veranstaltungen mit den Kindern organisieren, z.B. Theaterstücke, wodurch die Kleinen ihre Gefühle besser zum Ausdruck bringen können“, erklärt Psychologin Larisa Popescu. Im Rahmen des Projekts wurde auch ein Kurs für Lehrkräfte veranstaltet, die mit Kindern mit Behinderung arbeiten.
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