Abrissarbeiten für Lenau-Schule

Der Oituz-Campus in Temeswar: Hierher soll die kleine Lenau-Schule ziehen.

Hallen müssen beseitigt werden/ Stadträte genehmigen die Hälfte der Gelder
 oi. Temeswar – Es geht auch billiger als um 200.000 Euro. Nämlich um die Hälfte. Für den Abriss einiger Hallen im Oituz-Campus der Westuniversität aus Temeswar/Timisoara wurde vom Stadtrat die Summe von 100.000 Euro bewilligt. An der Stelle, an der sich jetzt die Hallen befinden, soll die neue „Kleine Lenau-Schule“ (Grundschulklassen I-IV) gebaut werden.
Die Stadträte zeigten sich über die „gewaltig übertriebene Summe“, die für den Abriss einer Lagerhalle (803 Quadratmeter) und zwei weiteren Lagerräumen (460, beziehungsweise 254 Quadratmeter) empört. Stadtrat Ciprian Jichici (PNL) schlug vor, die Summe, ohne weitere Evaluierungen, gleich um die Hälfte zu kürzen, nämlich von 200.000 auf 100.000 Euro. Die Stadträte stimmten letztendlich dem Vorschlag des Nationalliberalen zu.
Der Vizebürgermeister der Stadt Temeswar, Adrian Orza, ist über die Entscheidung des Stadtrats nicht besonders glücklich. Orza meint, dass die Stadträte das Projekt nicht sorgfältig gelesen hätten. Seinen Aussagen nach müssen nicht nur die zwei Lagerräume und eine Lagerhalle abgerissen werden, sondern auch eine 2.500 Quadratmeter Plattform aus Beton ist zu entfernen. „Der Preis war nicht zu hoch, so passiert es jedoch, wenn die Stadträte die Projekte nicht genau lesen. Die Arbeiten werden nun in die Länge gezogen. In dieser Zeit müssen wir eine Miete von 2.000 Euro dem Bischofsamt zahlen“, sagte Orza.  
Das Gebäude, in welchem die „kleine Lenau-Schule“ am Domplatz zur Zeit funktioniert, wurde an das römisch-katholische Bischofsamt aufgrund der Restitutionsgesetze der 90er Jahre rückerstattet. 2004 wurde ein Mietvertrag mit einer Laufdauer von fünf Jahren abgeschlossen. Dieser ist inzwischen abgelaufen, die Kommunalbehörden versichern, dass ein neuer Mietvertrag abgeschlossen würde. Dieser soll bis 2013 laufen.
Bis dahin soll ein neues Gebäude auf dem Gelände an der Popa Sapca-Straße (in unmittelbarer Nähe zum Gefängnis) gebaut werden. Das Grundstück ist ungefähr 4.000 Quadratmeter groß und befindet sich im Besitztum der Westuniversität aus Temeswar. Das Gelände wurde zur Nutzung – unentgeltlich – dem Temeswarer Stadtrat überlassen. Die Westuniversität hat außerdem das Bürgermeisteramt bevollmächtigt, die Abrissarbeiten auf dem Gelände durchzuführen.
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