Deutsch-rumänische Partnerschaft weitergeführt

Ilie Vlaicu, Direktor bei „Aquatim“, überreicht den beiden Bürgermeistern die Ehrendiplome der „Aquademica“-Stiftung: Hep Monatzeder (links) und Gheorghe Ciuhandu (rechts).
Erstes Fortbildungskurs im Kompetenzzentrum „Aquademica“
/ von Andreea Oance
Der Titel eines Ehrenmitglieds der Stiftung „Aquademica“ wurde vergangene Woche den Bürgermeistern der Stadt München Hep Monatzeder und der Stadt Temeswar/Timisoara Gheorghe Ciuhandu verliehen. Die beiden Bürgermeister sind „die Paten“ der Stiftung für Wasserwirtschaft in Temeswar – meint Peter Köstner, Vorstandsmitglied der rumänisch-deutschen Stiftung „Aquademica“.
Die deutsch-rumänische Wasserstiftung für Know-How-Transfer in den Bereichen Umwelt, Wasserversorgung und Abwasser wurde im Grunde bereits 2006 ins Leben gerufen und nahm konkrete Formen erst 2009 an, als der Gründungsvertrag unterschrieben wurde. Nun eröffnete die Stiftung ihren neuen Sitz in Temeswar. An der Pastorilor-Straße Nr.1, in unmittelbarer Nähe der Kläranlage des Temeswarer Unternehmens für Siedlungswasserbewirtschaftung „Aquatim“ hat das neue Kompetenzzentrum seine Räumlichkeiten. Die Münchener Stadtentwässerung und die Gesellschaft „Aquatim“ schlossen 2006 eine Betriebspartnerschaft. Die Ziele der Partnerschaft sind die Unterstützung aus München im Bereich Know–How-Transfer insbesondere was das wirtschaftliche Gesamtkonzept der Abwasserbeseitigung, den Kanalbau und die  Kläranlagen betrifft.
„Die Zusammenarbeit mit Temeswar läuft schon seit 1996. Diese Partnerschaft ist ständig gewachsen, so dass 2006 die Grundlagen der Stiftung gesetzt wurden. Nun existiert das rumänisch-deutsche Kompetenzzentrum, das für Fort- und Weiterbildung sorgen wird“, sagte Hep Monatzeder bei seiner Begrüßung im Temeswarer Rathaus. „Diese Stiftung ist uns sehr wichtig, durch unsere Anwesenheit in Temeswar beweisen wir das auch“, fuhr der Münchner Bürgermeister fort. Die Wasserstiftung „Aquademica“ nimmt sich vor, künftig die West-Region auch im Bereich der Wissenschaft und Forschung zu unterstützen. „Das Kompetenzzentrum ist durch den Know-How-Transfer eines der wichtigsten rumänischen Ausbildungszentren geworden“, fügte Peter Köstner, Vorstandsmitglied der „Aquademica“ und Baudirektor der Münchner Stadtentwässerung hinzu. Der Rumänienstämmige erkannte schon 1996 die Notwendigkeit einer deutsch-rumänischen Partnerschaft: „Das was man kennt, soll man auch weiter geben“. 
Die Wasserstiftung „Aquademica“ hat vergangene Woche auch ihren ersten Lehrgang veranstaltet. Beim zweitägigen Symposium „Moderne Methoden für Sanierung des Kanalisationssystems“ beteiligten sich rund 40 Personen aus dem Bereich der Wasserwirtschaft landesweit. „Die Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der Wasserwirtschaft sind sehr wichtig für uns. Die Rumänen haben von den guten Anwendungen der deutschen Technik, die weltweit anerkannt ist, nur zu lernen“, sagte Ilie Vlaicu, Direktor der „Aquatim“-Gesellschaft.
Innerhalb dieser Begegnung bekamen die Mitglieder der deutschen Delegation, Vertreter der verschiedenen Institute und Unternehmen in Deutschland, Diplome von der „Aquademica“-Stiftung. Die Delegationsmitglieder durften innerhalb des Fortbildungskurses ihre Unternehmen vorstellen. Viele davon haben bereits eine Tochtergesellschaft auch in Rumänien.
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