Berglandpost

PSD will Stepanescu
wk. Reschitza – Auf der Kreiskonferenz der PSD (wo der Abgeordnete Ion Mocioalca als PSD-Kreischef wiedergewählt wurde), suggerierte Parteichef Victor Ponta, dass es der PSD im Banater Bergland gut stehen würde, wenn sie Mihai Stepanescu, den parteilosen Bürgermeister von Reschitza, als Parteimitglied gewinnen würde. „Ursprünglich kam ich nach Reschitza, um gegen Sorin Frunzăverde zu sprechen. Das habe ich mir überlegt, denn der liebt Traian Băsescu genau so wenig wie ich. Aber wenn ihr sicher seid, dass Bürgermeister Mihai Stepanescu nicht auf mehreren Instrumenten spielt, dann hätte ich es gern, wenn er in unserer Partei wäre!“, sagte Ponta in Reschitza.
Krankenhauschefs für drei Monate
wk. Karansebesch – Bürgermeister Ion Marcel Vela, der erst vor drei Wochen die Übernahmeprotokolle des Unfallkrankenhauses Karansebesch/Caransebes unterzeichnet hat, veröffentlichte jetzt die Ernennungsurkunden der drei provisorischen leiter des Krankenhauses. Das sind der auch bisher als Direktor fungierende Dr. Gheorghe Borcean als Manager, Dr. Aurora Gherman als ärztliche Leiterin und Dinu Marascu als Finanzdirektor. Als erste Priorität der städtischen Verwaltung des Krankenhauses ist dessen Akkreditierung, denn man verfüge noch über ausreichend Ärzte und die Patienten reisen sogar aus dem Nachbarkreis Mehedinţi an. Sobald das Krankenhaus als Unfallkrankenhaus akkreditiert ist, müssen auch die Schulden eingetrieben werden (2,3 Millionen Lei), welche die Gesundheitsversicherung noch gegenüber dem Krankenhaus hat. In drei Monaten gäbe es dann die Ausschreibung für die interim besetzten Posten.
Krankenhäuser wieder übertschuldet
wk. Reschitza – Nachdem Ende August das Finanzministerium die bis am 30. Juni 2010 angehäuften Schulden der Krankenhäuser des Banater Berglands beglichen hat (8,205 Millionen Lei), sind die von den Kommunen und vom Kreisrat Karasch-Severin/Caras-Severin übernommenen Gesundheitseinrichtungen schon wieder überschuldet. Dies, weil die Krankenversicherungskasse CAS seit dem 1. Juli 2010 nur einen Teil der Kosten der Krankenhäuser tragen konnte, und zwar ausschließlich die Personalkosten. Bei CAS klingt das so: „Wir haben  den Krankenhäusern alles verrechnet – 65,91 Millionen Lei), was als realisierte Indikatoren von den Krankenhäusern vermeldet wurde“. Trotzdem haben die Krankenhäuser schon wieder 6,961 Millionen Lei Schulden für „vertragsmäßig geleistete Dienstleistungen“, wie es im Buchhaltungsjargon heißt. Fakt ist: was die Nationale Krankenversicherung überwiesen hat, reichte bloß für Lohnzahlungen ans Personal.
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