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		<title>Wie wär´s, Herr Bürgermeister?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:59:16 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgermeister]]></category>

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		<description><![CDATA[Parkhäuser und Tiefgaragen in der Innenstadt Die Zahl der Automobile hat in den letzten zehn Jahren in Temeswar/Timisoara so stark zugenommen, dass man beinahe das Gefühl hat, an der Umweltverschmutzung zu ersticken. Staus während der Hauptverkehrszeiten, das ist etwas, worauf &#8230; <a href="http://banaterzeitungonline.wordpress.com/2011/09/01/wie-war%c2%b4s-herr-burgermeister-5/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=banaterzeitungonline.wordpress.com&amp;blog=16412573&amp;post=1533&amp;subd=banaterzeitungonline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Parkhäuser und Tiefgaragen in der Innenstadt</strong></h5>
<h5>Die Zahl der Automobile hat in den letzten zehn Jahren in Temeswar/Timisoara so stark zugenommen, dass man beinahe das Gefühl hat, an der Umweltverschmutzung zu ersticken. <span id="more-1533"></span>Staus während der Hauptverkehrszeiten, das ist etwas, worauf man achten muss, wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Wenn man nach der Arbeit zurück nach Hause fährt, drückt manch Autofahrer die Daumen ganz fest und kreuzt seine Finger, indem er sich wünscht, dass der eine oder andere Nachbar noch nicht angekommen ist. So kann er als erster den Parkplatz schnappen.</h5>
<h5>Parkplätze sind ein Luxus in der Stadt an der Bega geworden. Die Besitzer der neuen Wohnblocks am Stadtrand von Temeswar haben einen Grund zur Freude: eine neue Möglichkeit, Profit zu machen, wurde erfunden. Für jeden Parkplatz vor dem Wohnblock werden je 4.000 Euro verlangt. Wer sich einen Platz in der Tiefgarage wünscht, der muss tiefer in die Tasche greifen und sogar mehr als 5.000 Euro dafür bezahlen.</h5>
<h5>Einen Parkplatz in der Innenstadt tagsüber zu finden? Auch dazu benötigen Pkw-Fahrer viel Glück. Das TelPark-Abo sichert längst keinen Parkplatz und die Verwalter von privaten Parkplätzen verlangen mindestens 3 Lei für eine Parkstunde. Dann fragt man sich empört, wozu man eigentlich ein TelPark-Abo hat und was eigentlich mit dem Geld geschieht, das die Verwaltung der Öffentlichen Domäne (ADP) dafür einkassiert. Wie wär´s, Herr Bürgermeister, wenn man Tiefgaragen oder Parkhäuser bauen würde? Unter allen Parks der Innenstadt könnten Tausende von Autos parken. Dabei wären die Straßen freier und leichter befahrbar, vor allem, wenn man sich wünscht, die schmalen Straßen in der Temeswarer Innenstadt in Fußgängerzonen umzuwandeln. <strong>(ao)</strong></h5>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/banaterzeitungonline.wordpress.com/1533/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/banaterzeitungonline.wordpress.com/1533/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/banaterzeitungonline.wordpress.com/1533/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/banaterzeitungonline.wordpress.com/1533/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/banaterzeitungonline.wordpress.com/1533/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/banaterzeitungonline.wordpress.com/1533/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/banaterzeitungonline.wordpress.com/1533/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/banaterzeitungonline.wordpress.com/1533/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/banaterzeitungonline.wordpress.com/1533/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/banaterzeitungonline.wordpress.com/1533/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/banaterzeitungonline.wordpress.com/1533/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/banaterzeitungonline.wordpress.com/1533/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/banaterzeitungonline.wordpress.com/1533/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/banaterzeitungonline.wordpress.com/1533/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=banaterzeitungonline.wordpress.com&amp;blog=16412573&amp;post=1533&amp;subd=banaterzeitungonline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Von Jugendlichen für Jugendliche: Manyfest 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:57:50 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Banater Kulturleben]]></category>
		<category><![CDATA[Manyfest]]></category>

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		<description><![CDATA[Schüler und Studenten werkelten an Kurzfilmen zum Thema Identität Mit dem Thema „Identität“ lockte das Jugendfestival Manyfest  Nachwuchskünstler aus dem ganzen Land nach Temeswar/Timisoara. Die fünfte Auflage verlief nach altem Rezept. Nur eine Zutat wurde geändert: Anstelle einer Malwerkstatt fiel &#8230; <a href="http://banaterzeitungonline.wordpress.com/2011/09/01/von-jugendlichen-fur-jugendliche-manyfest-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=banaterzeitungonline.wordpress.com&amp;blog=16412573&amp;post=1531&amp;subd=banaterzeitungonline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Schüler und Studenten werkelten an Kurzfilmen zum Thema Identität </strong></h5>
<h5>Mit dem Thema „Identität“ lockte das Jugendfestival Manyfest  Nachwuchskünstler aus dem ganzen Land nach Temeswar/Timisoara.<span id="more-1531"></span> Die fünfte Auflage verlief nach altem Rezept. Nur eine Zutat wurde geändert: Anstelle einer Malwerkstatt fiel der Schwerpunkt in diesem Jahr auf Grafik. Rund 30 Teilnehmer aus ganz Rumänien, darunter Pite{ti, Bac²u, Boto{ani, Bukarest/Bucure{ti und Temeswar, beteiligten sich eine Woche lang an Fotografie, Grafik- und Kurzfilmwerkstätten. Der Jugendverein AT4T veranstaltete zeitgleich auch das englischsprachige Jugendtheaterfestival „Theater for Teenagers“. Seit Jahren überschneiden sich die zwei Festivals, die von Jugendlichen für Jugendliche organisiert werden. Das Durchschnittsalter liegt bei 18 Jahren. Die Organisatoren selbst sind entweder Schüler oder Studenten, die ursprünglich als Teilnehmer begonnen haben. Nur selten mischen sich Erwachsene in die Festivalorganisation ein. Sponsoren schreckt es schnell ab. Aufgrund finanzieller Probleme fiel Manyfest in diesem Jahr kleiner aus. Der deutliche Rückgang der Teilnehmerzahl machte sich besonders in der Grafik- und in der Fotografie-Werkstatt bemerkbar. „Es haben sich fünf eingeschrieben, davon war eine Person über 18“, sagt Flavia Tuna. Die Kunst- und Grafikabsolventin war im letzten Jahr noch Mitveranstalterin, in diesem Jahr hat sie die Leitung der Grafikwerkstatt übernommen. Für die Teilnahme an der Werkstatt mussten Interessenten jeweils zwei Arbeiten einschicken. „Wir erhielten fünf Einsendungen und waren über die Qualität der Arbeiten erstaunt“, sagt Tuna, die auch als Jurymitglied agiert hat.</h5>
<h5>Bei Alin Cîrsteas Werkstatt war die Teilnehmeranzahl spärlicher. Nur drei von insgesamt acht zum Festival zugelassenen Personen, schafften es nach Temeswar. Auch Cîrstea war über die gelungenen Fotografien, die zum Thema „Identität“ eingesendet wurden, positiv überrascht. Der Absolvent der Temeswarer Kunsthochschule war noch vor drei Jahren selbst Teilnehmer. Inzwischen leitet er seit zwei Jahren die Werkstatt. Was der Manyfest-Veteran bemerkt hat, ist das wachsende Interesse der Jugendlichen an dem Medium Film, das langsam die Fotografie verdrängt. Während in anderen Jahren sich die Zahl an Teilnehmern ausglich, haben sich dieses Jahr die meisten Teilnehmer für die Kurzfilmwerkstätten entschieden.</h5>
<h5>Darum wurden gleich zwei Werkstätten angeboten. Leiter waren der TV-Journalist Ionu] Suciu und der Fotografie-Professor Onut Danciu. Danciu gilt als ein Veteran im Mediengewerbe, der nach der Wende als Mitbegründer der ersten privaten Fernseh- und Rundfunkanstalt Rumäniens bekannt wurde. Danciu outete sich als Traditionalist. Zu oft meiden Jugendliche heute die direkte Konfrontation und können schwer mit konstruktiver Kritik umgehen. „Ein Manko, das ihre professionelle Entwicklung beeinträchtigen wird“, glaubt Danciu. Aber nicht nur die fehlende Reife der Nachwuchsfilmemacher war ein hemmender Faktor. Auch die fehlende Technik erschwerte den Werkstattleitern ihre Arbeit. Die Videokameras brachten die Teilnehmer selbst mit, was die Trainer brachten, war Erfahrung. Die Bedingungen waren minimal. „Es ist eine Herausforderung, die jeder aufstrebende Filmemacher heute meistern muss“, sagt Suciu. Wer mit wenig Geld einen Film machen kann, der nicht nach Low-Budget schreit, der hat die erste Hürde genommen. Besonders in einem Gewerbe das Knochenhart ist. Zwischen dem Youtube-Upload und dem Certain-Regard liegt ein Riesensprung. Die Meisten scheitern schon beim Anlauf.</h5>
<h5>Die jüngste Auflage des Jugendfestivals für bildende Künste ging mit einer feierlichen Abschlußfeier zu Ende. In einer Ausstellung wurden die Ergebnisse aus der Foto- und Grafikwerkstatt gezeigt. Auch die entstandenen Kurzfilme wurden vorgestellt. Es wird schon an Auflage Sechs getüftelt: Besser und größer soll Manyfest 2012 werden.</h5>
<h5><strong>Robert Tari</strong></h5>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/banaterzeitungonline.wordpress.com/1531/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/banaterzeitungonline.wordpress.com/1531/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/banaterzeitungonline.wordpress.com/1531/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/banaterzeitungonline.wordpress.com/1531/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/banaterzeitungonline.wordpress.com/1531/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/banaterzeitungonline.wordpress.com/1531/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/banaterzeitungonline.wordpress.com/1531/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/banaterzeitungonline.wordpress.com/1531/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/banaterzeitungonline.wordpress.com/1531/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/banaterzeitungonline.wordpress.com/1531/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/banaterzeitungonline.wordpress.com/1531/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/banaterzeitungonline.wordpress.com/1531/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/banaterzeitungonline.wordpress.com/1531/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/banaterzeitungonline.wordpress.com/1531/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=banaterzeitungonline.wordpress.com&amp;blog=16412573&amp;post=1531&amp;subd=banaterzeitungonline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Vermittler des Unaussprechlichen – Gabriel Bodnariu</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:55:10 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Banater Kulturleben]]></category>
		<category><![CDATA[Gabriel Bodnariu]]></category>

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		<description><![CDATA[Niemand köpft leichter als jene, die keine Köpfe haben: Bodnarius „Abgeordnetenkammer“ Ein Crossover-Künstler, der die Grenzen der modernen Kunst sprengt Gabriel Bodnariu ist ein raffinierter Erfinder.  Er ist weder ein Hyperrealist, noch ein Surrealist oder Popart-Künstler, sondern ein geschickter Pendler, &#8230; <a href="http://banaterzeitungonline.wordpress.com/2011/09/01/vermittler-des-unaussprechlichen-%e2%80%93-gabriel-bodnariu/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=banaterzeitungonline.wordpress.com&amp;blog=16412573&amp;post=1528&amp;subd=banaterzeitungonline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><strong><a href="http://banaterzeitungonline.files.wordpress.com/2011/09/bz-st-3-vermittler-des-unaussprechlichen.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1529" title="bz st 3 Vermittler des Unaussprechlichen" src="http://banaterzeitungonline.files.wordpress.com/2011/09/bz-st-3-vermittler-des-unaussprechlichen.jpg?w=300&#038;h=240" alt="" width="300" height="240" /></a></strong></h5>
<h5><strong>Niemand köpft leichter als jene, die keine Köpfe haben: Bodnarius „Abgeordnetenkammer“</strong></h5>
<h5><strong>Ein Crossover-Künstler, der die Grenzen der modernen Kunst sprengt</strong></h5>
<h5>Gabriel Bodnariu ist ein raffinierter Erfinder.  Er ist weder ein Hyperrealist, noch ein Surrealist oder Popart-Künstler, sondern ein geschickter Pendler, der sich die Vorzüge der jeweiligen Kunstströmungen zu Nutze macht. <span id="more-1528"></span>Bodnariu schwimmt nicht mit dem Strom, sondern legt jenseits davon einen neuen an. Dafür wird der Temeswarer Künstler gefeiert, der schon in zahlreichen Einzelausstellungen im In- und Ausland ausgestellt hat. Besonders aufgrund seiner Crossover-Kunst hat der Gegenwartskünstler auf sich aufmerksam gemacht. Bodnariu hat die dünne Wand zwischen Realität und Traum eingerissen und die enstandene Fuge für sich beansprucht. Einfließende Eindrücke zweier gegensätzlicher Dimensionen verschmelzen auf seinen Bildern zu einem Amalgam, das besonders der Logik unserer heutigen Gesellschaft trotzt, obwohl es seinen Ursprung darin findet. Die Kleinigkeiten fallen ins Gewicht. Hyperrealistische Menschen verirren sich auf surrealen Landschaften. Er versteht es wie ein Meister, sie gegeneinander auszuspielen und tut es dabei mit humoristischer Raffinesse. Zugegeben, es ist ein eigenwilliger Humor, den man aus einem Bodnariu-Gemälde herausliest.</h5>
<h5>Doch wenn man sich das Gemälde des 35jährigen betitelt „Die Abgeordnetenkammer“ anschaut, kann man nur unfreiwilig schmunzeln, nachdem man den visuellen Schock überwindet. Die Message zumindest wird vom aktuellen Weltgeschehen bestätigt. Darum finden seine gesellschaftskritischen Arbeiten besonders beim ausländischen Publikum Anklang.</h5>
<h5>Im Januar hielt Bodnariu eine Einzelausstellung im Europäischen Parlament in Straßburg. Die Ausstellung wurde von einem Skandal überschattet, der seinen Künstlerkollegen Ovidiu Vuia betraf. Der Bildhauer sollte mit Bodnariu gemeinsam in Straßburg ausstellen, doch der Europaabgeordnete Cristian Busoi fand Einwände in der Auswahl der Werke, die Vuia zeigen wollte und schloss ihn aus der Ausstellung aus. Der Politiker zeigte sich empört über die Falus- und Vulvasymbole, die in Vuias Werken vorherrschen. Obwohl dessen abstrakte Skulpturen weder explizit noch obszön sind, schreckten sie den prüden Europaabgeordneten ab. Bodnarius Bilderserie „Crossing“ löste zum Glück keine Skandale aus. Bodnarius „Abgeordnetenkammer“ hätte allerdings in die Ausstellung als Widmung locker noch hineingepasst, denn wie sagte Dürrenmatt so schön:“ Niemand köpft leichter als jene, die keine Köpfe haben.“</h5>
<h5>Mit „Crossing“ wird der Crossover-Charakter seiner Kunst gekonnt unterstrichen. Schnell skizziert Bodnariu einen minimalistischen Hintergrund: Ein Auto vor einem Ampelübergang mit einem empörten Fahrer hinterm Lenkrad. Auf diesem comicartigen Hintergrund fügt Bodnariu diverse teils absurde, teils komische Personen ein, die im Kontrast zu dem skizzierten Hintergrund übertrieben fotorealistisch dargestellt werden. So führt zum Beispiel ein Mann in einem Frauenkleid seinen Goldfisch über die Straße. Dabei schleichen sich nicht ausschließlich hyperrealistische Figuren in diese Bilderreihe ein. Stattdessen unternimmt Bodnariu auch einen Exkurs durch andere Strömungen und provoziert konstant zum stummen Dialog.</h5>
<h5><strong>Robert Tari</strong></h5>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/banaterzeitungonline.wordpress.com/1528/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/banaterzeitungonline.wordpress.com/1528/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/banaterzeitungonline.wordpress.com/1528/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/banaterzeitungonline.wordpress.com/1528/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/banaterzeitungonline.wordpress.com/1528/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/banaterzeitungonline.wordpress.com/1528/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/banaterzeitungonline.wordpress.com/1528/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/banaterzeitungonline.wordpress.com/1528/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/banaterzeitungonline.wordpress.com/1528/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/banaterzeitungonline.wordpress.com/1528/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/banaterzeitungonline.wordpress.com/1528/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/banaterzeitungonline.wordpress.com/1528/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/banaterzeitungonline.wordpress.com/1528/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/banaterzeitungonline.wordpress.com/1528/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=banaterzeitungonline.wordpress.com&amp;blog=16412573&amp;post=1528&amp;subd=banaterzeitungonline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Buchtipp des Sommers</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:52:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>banaterzeitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banater Kulturleben]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>

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		<description><![CDATA[    Orhan Pamuks „Museum der Unschuld“ Die Saftflasche, aus der sie getrunken hat, trägt am Flaschenrand noch ihren süßen Lippengeschmack, die Zigarettenreste erinnern an die Liebe, die Tasse Kaffee an einen gemeinsamen Morgen. Manchmal sind es eben die kleinen &#8230; <a href="http://banaterzeitungonline.wordpress.com/2011/09/01/buchtipp-des-sommers-5/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=banaterzeitungonline.wordpress.com&amp;blog=16412573&amp;post=1523&amp;subd=banaterzeitungonline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5> </h5>
<h5> </h5>
<h5><strong><a href="http://banaterzeitungonline.files.wordpress.com/2011/09/bz-st-3-museum-der-unschuld2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1526" title="bz st 3 museum der unschuld" src="http://banaterzeitungonline.files.wordpress.com/2011/09/bz-st-3-museum-der-unschuld2.jpg?w=200&#038;h=300" alt="" width="200" height="300" /></a></strong></h5>
<h5><strong>Orhan Pamuks „Museum der Unschuld“</strong></h5>
<h5>Die Saftflasche, aus der sie getrunken hat, trägt am Flaschenrand noch ihren süßen Lippengeschmack, die Zigarettenreste erinnern an die Liebe, die Tasse Kaffee an einen gemeinsamen Morgen. <span id="more-1523"></span>Manchmal sind es eben die kleinen Sachen, die uns mit den Erinnerungen und Gefühlen aus der Vergangenheit für immer verbunden halten. Und wie schafft man am besten eine Reise durch Vergangenheit und Gefühle, durch Alltag und Einfachheit? Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk hat sich dazu etwas einzigartiges ausgedacht: ein Museum. „Museum der Unschuld“ heißt der Roman des türkischen Schriftstellers, die eine Liebesgeschichte und gleichzeitig ein Spiegel der heutigen Türkei ist. Ein Buch über Leidenschaft und Melancholie, aber auch über Trauer und Schmerz.</h5>
<h5>Der Roman setzt den 30-jährigen Kemal Besmaci in den Mittelpunkt, der 1976 kurz vor der Verlobung mit der schönen Sibel steht, sich aber in die 18-jährige entfernte Verwandte Füsun verliebt. Er will beides, sowohl die Ehe, als auch die Liebesgeschichte mit Füsun. Nur dieses Doppelleben könnte ihn glücklich machen. Denn zwar wirkt Kemal so amerikanisiert freiheitsliebend, er fühlt sich aber doch dem alten, patriarchalischen Ehrenkodex seiner türkischen Heimat verpflichtet, eine anständige reiche Frau zu heiraten. Aber gleich nach der Verlobungsfeier verschwindet Füsun. Kemal muss jahrelang mit dem Liebeskummer kämpfen. Er trennt sich letztendlich von seiner Verlobten und begibt sich auf der Suche nach Füsun. Er trifft sie Monate später, doch sie ist bereits verheiratet. Der Schmerz und die Eifersucht können ihn aber nicht davon abhalten, sie zu sehen. Kemal besucht sie und ihren Mann acht Jahre lang, nur um seine Geliebte zu sehen und zu spüren. Dabei sammelt er kleine Sachen und Objekte von ihr, die er später im Museum ausstellen wird. Eine Handberührung ist das Einzige, das er von ihr bekommt, bis sich Füsun letztendlich entschließt, seine Frau zu werden. Doch auch dann bleibt ihm der Schmerz nicht erspart.</h5>
<h5>Pamuk schafft eine fast epische Geschichte, in der der traditionelle türkische Alltag immer wieder zwischen westlicher Freizügigkeit und alter Tradition, zwischen Regeln und verführerischer Sehnsucht schwankt. Pamuk, bekannt durch seine Romane „Rot ist mein Name“ und „Schnee“, wurde mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2006 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.</h5>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/banaterzeitungonline.wordpress.com/1523/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/banaterzeitungonline.wordpress.com/1523/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/banaterzeitungonline.wordpress.com/1523/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/banaterzeitungonline.wordpress.com/1523/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/banaterzeitungonline.wordpress.com/1523/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/banaterzeitungonline.wordpress.com/1523/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/banaterzeitungonline.wordpress.com/1523/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/banaterzeitungonline.wordpress.com/1523/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/banaterzeitungonline.wordpress.com/1523/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/banaterzeitungonline.wordpress.com/1523/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/banaterzeitungonline.wordpress.com/1523/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/banaterzeitungonline.wordpress.com/1523/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/banaterzeitungonline.wordpress.com/1523/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/banaterzeitungonline.wordpress.com/1523/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=banaterzeitungonline.wordpress.com&amp;blog=16412573&amp;post=1523&amp;subd=banaterzeitungonline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Medizintourismus heißt nicht nur günstige Zahnbehandlung</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>banaterzeitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft und Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Medizintourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. Elena Pop: „Vorläufig Behandlung zu Heilzwecken, Spa kommt bald hinzu“. Banater Heilbäder zwischen klassischem Rentner- und Medizintourismus. Blick auf den Behandlungstrakt in Kalatscha. Banater Kurorte kommen verstärkt an ausländische Patienten Von Siegfried Thiel Die meisten Touristen, die zu medizinischen &#8230; <a href="http://banaterzeitungonline.wordpress.com/2011/09/01/medizintourismus-heist-nicht-nur-gunstige-zahnbehandlung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=banaterzeitungonline.wordpress.com&amp;blog=16412573&amp;post=1519&amp;subd=banaterzeitungonline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><strong><a href="http://banaterzeitungonline.files.wordpress.com/2011/09/bz-st-4-elena-pop.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1520" title="bz st 4 Elena Pop" src="http://banaterzeitungonline.files.wordpress.com/2011/09/bz-st-4-elena-pop.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></strong></h5>
<h5><strong>Dr. Elena Pop: „Vorläufig Behandlung zu Heilzwecken, Spa kommt bald hinzu“.<span id="more-1519"></span></strong></h5>
<h5><a href="http://banaterzeitungonline.files.wordpress.com/2011/09/bz-st-4-centru-de-tratament.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1521" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://banaterzeitungonline.files.wordpress.com/2011/09/bz-st-4-centru-de-tratament.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></h5>
<h5><strong>Banater Heilbäder zwischen klassischem Rentner- und Medizintourismus. Blick auf den Behandlungstrakt in Kalatscha.</strong></h5>
<h5><strong>Banater Kurorte kommen verstärkt an ausländische Patienten</strong></h5>
<h5><strong>Von Siegfried Thiel</strong></h5>
<h5>Die meisten Touristen, die zu medizinischen Zwecken aus dem Ausland nach Rumänien kommen, tun dies wegen der Zahnbehandlung. Etwa 60.000 Ausländer sind im vergangenen Jahr zur Behandlung nach Rumänien eingereist und sie haben hier insgesamt zirka 250 Millionen Euro ausgegeben. Die rumänische Tourismusministerin Elena Udrea will diese Art Tourismus fördern, um die Einnahmen in diesem Bereich bis 2015 zu verdoppeln. Touristen, die zur Behandlung anreisen, geben auch sonst Geld aus, sagte Udrea.</h5>
<h5><strong>Medizintourismus führt auch ins Thermalbad</strong></h5>
<h5>„Früher wusste man, dass in Kalatscha/Calacea Rheuma geheilt wird, postoperatorische Behandlungen haben jetzt an Gewicht in unserer Therapie-Palette dazugewonnen“, hatte bereits vor geraumer Zeit die Ärztin Elena Pop gesagt. Physiotherapie, Kinetotherapie und andere Methoden gehören seit Jahren zu ihren Behandlungsmethoden. Jahre lang verbrachte ein deutscher Rentner einen Teil des Sommers bei Bekannten in Girok/Giroc neben Temeswar/Timisoara und pendelte zur Behandlung nach Kalatscha. „Wesentlich billiger“ war es für ihn, seine Leiden in Kalatscha zu heilen und Fortschritte im Heilungsprozess hatte er ebenfalls schnell erkannt. „Die Bedingungen sind sehr gut“, hatte der Mann vor genau vier Jahren der Banater Zeitung gesagt. Also beschränkt sich der Medizintourismus in Rumänien bereits seit längerem nicht allein auf die Zahnmedizin. Der Hauptfokus bewegt sich zwar in diese Richtung, die Patienten kommen jedoch aus zweierlei Gründen: Zum einen geht es um Patienten, die mit komplexen Zahnproblemen zum Spezialisten gehen und andererseits gibt es jene, die aufgrund der Prophylaxe in westlichen Ländern eher zur Zahnkosmetik nach Rumänien kommen, heißt es unter Zahnmedizinern. Der Widerspruch, zum Thema, wer denn nun in Rumänien zum Zahnarzt reist, geht wohl auch auf den Kundenkreis zurück, beide Ebenen gehören jedoch zu einem Trend, der auf die geringeren Kosten in Rumänien zurückgeht.</h5>
<h5><strong>Kur: Wirkungsvoll und billig</strong></h5>
<h5>Vorwiegend ausgewanderte Bürger sind die Kunden der Freizeit- und Kurunternehmen im Banat. Aus Nostalgie kehren sie in die als Heilbäder bezeichneten Ortschaften zurück, egal, ob nach Busiasch/Buzias, Kalatscha/Calacea oder Lippa/Lipova. Sie kommen nach Rumänien, um Besuch und Behandlung zu verbinden. „Oft haben sie den Heilungsprozess hier vervollständigt oder fortgesetzt, haben konkrete Resultate erkannt und billiger ist es in Rumänien ebenfalls“, sagt heute die Ärztin Elena Pop, die seit zwölf Jahren im Kurort Kalatscha,22 Kilometervon Temeswar entfernt, tätig ist. Viele der Patienten würden bereits jetzt Unterkunft und Verpflegung in Anspruch nehmen, obwohl in dieser Hinsicht noch einiges zu tun ist, sagt Elena Pop, doch: „Von der Technik her sind wir auf EU-Niveau.“ Und sie setzt fort: „Viele verbinden Zahn- mit Rheumabehandlung“. Auch Daniel Crasovan, Marketingdirektor des Kurunternehmens in Busiasch, glaubt: „Ausländer kommen wegen günstiger aber auch guter Behandlung“. Er ist überzeugt, dass der medizinische Faktor der wichtigste ist: Gefragt nach dem Prozentsatz, den Naturgegebenheiten – Unterkunft – medizinische Betreuung ausmachen, vermutet Crasovan, dass etwa 50 Prozent den rein medizinischen Aspekt ausmachen. „Unterkunft kann man eh fast überall finden“, resümiert Crasovan. „Der Kostenfaktor ist ebenfalls wichtig“, ist der Marketingdirektor aus Busiasch überzeugt.</h5>
<h5>Postoperatorische Heilprozesse sind sowohl in Kalatscha, als auch in Busiasch Aspekte, auf die ein Hauptaugenmerk gelegt wird. Dazu kommt Rheuma-Behandlung in Kalatscha, in Busiasch sind es vor allem Kreislaufstörungen. „Oft werden nicht alle Heilprozesse von der Krankenkasse im Heimatland gedeckt und dann ziehen es Ausländer vor, hier ihre Behandlung fortzusetzen“, sagt Dr. Elena Pop aus dem Kurbetrieb in Kalatscha. Ihre Patienten sind vor allem aus Rumänien nach Deutschland, Kanada, Israel, Australien, Schweden und Österreich ausgewanderte Bürger.</h5>
<h5>Der Behandlungstrakt im Kurunternehmen in Lippa wurde bereits vor Jahren als Staatsunternehmen der Verwahrlosung preisgegeben. Nach der Privatisierung hat der neue Inhaber, Constantin Milos, vorerst in die Freizeitanlage investiert, die weitaus kostspieligeren Behandlungseinrichtungen will er schrittweise ebenfalls erneut aufbauen. Die Grundvoraussetzungen sind gegeben: Die Mineralwasservorkommen sind ausreichend und „das Mineralwasser kann das Herzmittel Aspen ersetzen“, weiß Milos.  </h5>
<h5><strong>Die Nostalgie der „Antinevralgic“</strong></h5>
<h5>Medikamente, deren Verschreibungspflicht in Rumänien noch nicht so ernst genommen wird, wie in vielen Ländern Westeuropas, aber auch sonst allgemein verwendete Medizin und Generika kaufen Ausländer in den rumänischen Apotheken. Ausgewanderte Deutsche würden die hierzulande vor Jahren als einzig wirklich bekannte Kopfschmerztablette „Antinevralgic“ kaufen: „Sie kaufen eigentlich ihre Erinnerungen“, sagt eine Apothekerin. Dasselbe galt lange Zeit für die „Algocalmin“-Ampullen – die in großen Mengen ins Ausland gelangten, als bekannt wurde, dass sie „rein pflanzlichen Ursprungs und hochwirksam“ waren (so ein Analyseergebnis aus Deutschland in den Endsiebziger Jahren) und für die Gerovital-Präparate zur Verzögerung des Alterungsprozesses, die vom Ana-Aslan-Institut zu Lebzeiten der Institutsgründerin in Umlauf gesetzt wurden. Wichtig ist meist, dass das Verfallsdatum stimmt und die Arzneimittel längere Zeit aufbewahrt werden können – auch das ist Medizintourismus, doch einer, dessen finanzielle Wirkung so gut wie gar nicht wahrnehmbar ist, zumal die Ausländer hier in letzter Zeit eher weniger, denn mehr Medizin kaufen.</h5>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/banaterzeitungonline.wordpress.com/1519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/banaterzeitungonline.wordpress.com/1519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/banaterzeitungonline.wordpress.com/1519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/banaterzeitungonline.wordpress.com/1519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/banaterzeitungonline.wordpress.com/1519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/banaterzeitungonline.wordpress.com/1519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/banaterzeitungonline.wordpress.com/1519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/banaterzeitungonline.wordpress.com/1519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/banaterzeitungonline.wordpress.com/1519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/banaterzeitungonline.wordpress.com/1519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/banaterzeitungonline.wordpress.com/1519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/banaterzeitungonline.wordpress.com/1519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/banaterzeitungonline.wordpress.com/1519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/banaterzeitungonline.wordpress.com/1519/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=banaterzeitungonline.wordpress.com&amp;blog=16412573&amp;post=1519&amp;subd=banaterzeitungonline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Magnetkarte: Das angebliche Mittel gegen Fehlstunden</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>banaterzeitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Magnetkarte]]></category>
		<category><![CDATA[Schulen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon bald ist zu Unterrichtsbeginn mit Massenandrang am Schultor zu rechnen. Projekt scheitert möglicherweise an der Umsetzung Von Siegfried Thiel  „Ich komme mir vor, als wolle sich jemand mit mir einen Spaß erlauben. Wo soll ich denn hier eine Magnetkarte &#8230; <a href="http://banaterzeitungonline.wordpress.com/2011/09/01/magnetkarte-das-angebliche-mittel-gegen-fehlstunden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=banaterzeitungonline.wordpress.com&amp;blog=16412573&amp;post=1516&amp;subd=banaterzeitungonline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><strong><a href="http://banaterzeitungonline.files.wordpress.com/2011/09/bz-st-5-carduri-la-scoli.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1517" title="bz st 5  carduri la scoli" src="http://banaterzeitungonline.files.wordpress.com/2011/09/bz-st-5-carduri-la-scoli.jpg?w=200&#038;h=300" alt="" width="200" height="300" /></a></strong></h5>
<h5><strong>Schon bald ist zu Unterrichtsbeginn mit Massenandrang am Schultor zu rechnen.</strong></h5>
<h5><strong>Projekt scheitert möglicherweise an der Umsetzung</strong></h5>
<h5><strong>Von Siegfried Thiel</strong></h5>
<h5> „Ich komme mir vor, als wolle sich jemand mit mir einen Spaß erlauben. Wo soll ich denn hier eine Magnetkarte anbringen“, zeigt die Frau auf den kleinen, etwas mitgenommenen Zaun am Schultor. <span id="more-1516"></span>Überfordert vom Thema, aber auch leicht belustigt, blickt die Direktorin der Dorfschule in die Runde. Bis zum Schulbeginn am 12. September müsste sie &#8211; den Erwartungen des Ministeriums nach – am Schultor einen Zulassungsmechanismus anbringen lassen, der den Schülern den Eintritt per Magnetkarte gewährt und der auch die Verspätungen und Fehlstunden der Schüler aufzeichnet. Weder gäbe es die Möglichkeit, das System sinnvoll anzubringen, noch sei das Geld in der Gemeindekasse, um eines zu kaufen, vermutet die Schulleiterin. Die Magnetkarte – angebliche acht Lei pro Schüler – müsste von jedem individuell beglichen werden. Die Staatssekretärin im Bildungsministerium, Oana Badea, hatte vor etwa einem Monat gesagt, durch den Zutritt per Magnetkarte könne mehr Ordnung und Sicherheit in den Schulen gewährleistet werden. Etwa 1.500 Lei pro Mechanismus, hatte Oana Badea vermutet, werde es jede der nahezu 23.000 Schulen in Rumänien kosten.</h5>
<h5>30 Millionen Fehlstunden sammelten die 2,6 Millionen Schüler Rumäniens allein im ersten Semester des vergangenen Schuljahres. Dies komme 3.457 Unterrichtsjahren eines Schülers gleich, haben Medienkollegen errechnet. Diese Anzahl soll nun mit dem neuesten System eingedämmt werden. Doch je näher der Schulanfang rückt, umso mehr verschwindet dieses Thema aus den Schlagzeilen und in Dorfschulen wird es meist eh unter „jedes Wunder hält bei uns drei Tage lang“ geführt.</h5>
<h5> „An großen Schuleinrichtungen, vor allem in den Städten, wäre der Zugang mit Magnetkarte nicht schlecht“, sagt Mircea Meila, stellvertretender Leiter des Schulamtes im Verwaltungskreis Karasch-Severin/Caras-Severin. Ansonsten müsse man Prioritäten setzen. „Man braucht keine Magnetkarte an einer Dorfschule mit 100 Schülern, wo nicht einmal eine Wasserleitung ist“, setzt Meila fort. Prinzipiell sei gegen das neue System nichts einzuwenden, nur realisierbar sei dies kaum, sagt der Abgeordnete des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, Ovidiu Gan]. „An einer Schule, wie der Lenau-Schule in Temeswar, würden die Schüler morgens Schlange stehen müssen und an Dorfschulen braucht man das eigentlich nicht“. Teurer würde es für Schulen, an denen der Unterricht in mehreren Gebäuden stattfindet. Für Lehrer könnte das bedeuten, dass sie mehrere Magnetkarten brauchen, oder sich eine Reihe von Code-Ziffern merken müssen. Schüler sehen nur im ersten Augenblick beklemmt in die Runde, dann haben sie sofort einen Einfall: Der in einigen Schulen bezahlte Wachmann würde damit verschwinden, vermuten sie, daher kann man auch die Schule leichter verlassen. Und ein Schließcode wäre für findige Schüler auch kein Problem: „Den Code knacken wir eben“.</h5>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/banaterzeitungonline.wordpress.com/1516/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/banaterzeitungonline.wordpress.com/1516/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/banaterzeitungonline.wordpress.com/1516/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/banaterzeitungonline.wordpress.com/1516/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/banaterzeitungonline.wordpress.com/1516/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/banaterzeitungonline.wordpress.com/1516/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/banaterzeitungonline.wordpress.com/1516/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/banaterzeitungonline.wordpress.com/1516/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/banaterzeitungonline.wordpress.com/1516/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/banaterzeitungonline.wordpress.com/1516/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/banaterzeitungonline.wordpress.com/1516/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/banaterzeitungonline.wordpress.com/1516/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/banaterzeitungonline.wordpress.com/1516/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/banaterzeitungonline.wordpress.com/1516/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=banaterzeitungonline.wordpress.com&amp;blog=16412573&amp;post=1516&amp;subd=banaterzeitungonline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Das Bakkalaureat geht in die zweite Runde</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>banaterzeitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Bakkalaureat]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Sommerferien gepaukt: Schüler erhalten eine zweite Chance. Über 100.000 Schüler haben sich für die Herbstprüfung eingeschrieben/ Von Robert Tari Damit Herr Goe nicht auch zum zweiten Mal durch die Reifeprüfung prasseln sollte, musste er auf den Badeurlaub verzichten &#8230; <a href="http://banaterzeitungonline.wordpress.com/2011/09/01/das-bakkalaureat-geht-in-die-zweite-runde/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=banaterzeitungonline.wordpress.com&amp;blog=16412573&amp;post=1512&amp;subd=banaterzeitungonline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><strong><a href="http://banaterzeitungonline.files.wordpress.com/2011/09/bz-st-5-bac.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1513" title="bz st 5 bac" src="http://banaterzeitungonline.files.wordpress.com/2011/09/bz-st-5-bac.jpg?w=300&#038;h=199" alt="" width="300" height="199" /></a></strong></h5>
<h5><strong>In den Sommerferien gepaukt: Schüler erhalten eine zweite Chance.<span id="more-1512"></span></strong></h5>
<h5><strong>Über 100.000 Schüler haben sich für die Herbstprüfung eingeschrieben</strong>/ Von Robert Tari</h5>
<h5>Damit Herr Goe nicht auch zum zweiten Mal durch die Reifeprüfung prasseln sollte, musste er auf den Badeurlaub verzichten und sein Kopf in die Bücher stecken. Es handelt sich um keine Nacherzählung des bekannten Caragiale-Werks, sondern um die bittere Realität. Witzig fand es niemand, als Ende Juni die Abiturergebnisse bekannt gegeben wurden. Es handelten sich um die schwächsten Ergebnisse der letzten 20 Jahre in Rumänien. In 30 Unterrichtseinrichtungen des Landes schaffte es kein einziger Schüler die Reifeprüfung zu bestehen. Mit dem Finger wurde auf den Große Bruder gezeigt: Überwachungskameras sollten verhindern, dass niemand auf die Idee kommen würde abzuschreiben. Noch während den Prüfungen schrien Eltern und Schüler gegen die Maßnahme, die in ihren Augen zu kommunistisch schienen. Die katastrophalen Ergebnisse zeigten, dass der Entschluss auf schärfere Kontrollmaßnahmen zu setzen, richtig war. Auf die faule Haut durften sich in diesem Sommer nur wenige legen.</h5>
<h5>Fast 110.000 Jugendliche haben sich für die zweite Prüfungsphase eingeschrieben. 40.000 mehr als im vergangenen Jahr. Leichter sind die Prüfungsthemen nicht ausgefallen, dafür sind aber die Überwachungsmaßnahmen strenger geworden. Wer beim Abschreiben erwischt wurde, durfte erst wieder in 2013 die Bakkalaureatsprüfung ablegen. </h5>
<h5>Der rumänische Bildungsminister Daniel Funeriu möchte schlechte Gewohnheiten abschaffen. Funeriu möchte mit härten Maßnahmen durchgreifen. Die Schließung von 1500 Schulen im Land war nur eine von vielen Eingriffen, die das rumänische Bildungssystem aus der Krise rauslotsen soll. „Es herrscht ohnehin eine Inflation an Lehrkräften“, meint Funeriu. Das kann niemand abstreiten, wenn selbst bei der Verbeamtungsprüfung geschummelt wird. Im Kreis Temesch/Timis wurden fünf Lehrer beim Abschreiben erwischt. 181 von 980 eingeschriebenen Kandidaten meldeten sich nicht einmal zur Prüfung. Es ist ein Teufelskreis, der bei der schwachen Ausbildung der Schüler beginnt. Deswegen soll im neuen Schuljahr der Fokus besonders auf sie fallen.</h5>
<h5>Schluss mit Schwänzen lautete die erste Botschaft des Bildungsministeriums. Jüngste Statistiken haben ergeben, dass rumänische Schüler immer seltener zum Unterricht erscheinen. Wenn man sämtliche Fehlstunden zusammenzählen würde, würde man auf erstaunliche 3457 Jahre kommen. Kein Wunder, dass Schüler Mihai Eminescu mit Nichita Stanescu verwechseln und Marin Preda mit einem Straßenmusikanten. Ausnahmen, wie das deutschsprachige Nikolaus-Lenau-Lyzeum bestätigen die Regel: Nur zehn Prozent der Zwölftklässler haben das Bakkalaureat nicht bestanden. Fünf Schüler sind im Fach Mathematik durchgeprasselt und einer im Fach Deutsch.</h5>
<h5>Es gibt aber auch noch die andere Seite der Medaille: Schüler, die zwar das Abitur bestanden haben, sich aber über die Endnote unzufrieden zeigten. Hier machten besonders viele Eltern ihrer Unzufriedenheit Luft. Bildungsminister Daniel Funeriu findet, dass das veraltete Benotungssystem in rumänischen Schulen daran Schuld sei. Es ist nur natürlich, dass Eltern sich Fragen stellen, nachdem ihre Tochter einer Zehnerschülerin war, bei der Reifeprüfung aber nur für eine sechs in Mathe geschrieben hat. Es geht um eine Diskrepanz zwischen den strengeren Prüfungskriterien und den nachsichtigen Benotungen während des Unterrichts.</h5>
<h5>Die Endergebnisse der Herbstprüfung werden am siebten September bekannt gegeben. Danach fangen die Einschreibungen an den Hochschulen an. Die meisten Universitäten aus Temeswar haben noch immer zahlreiche gebührenfreie Plätze zu vergeben.</h5>
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		<title>Sasca Montana &#8211; ein versteckter Ruheort für Temeswarer</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:24:24 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allerhand]]></category>
		<category><![CDATA[Montana]]></category>
		<category><![CDATA[Sasca]]></category>

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		<description><![CDATA[Der See „Ochiul Bei“ im Nationalpark „Cheile Nerei-Beusnita“ Der Wasserfall Susara, etwa 45 Minuten Fußweg von Sasca Montana entfernt. Im Kloster Nera kann man homöopatische Heilmittel erwerben Von Ana Saliste Der Weg schlängelt sich durch Kontraste. An einem Ort kriecht &#8230; <a href="http://banaterzeitungonline.wordpress.com/2011/09/01/sasca-montana-ein-versteckter-ruheort-fur-temeswarer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=banaterzeitungonline.wordpress.com&amp;blog=16412573&amp;post=1508&amp;subd=banaterzeitungonline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<h5><strong>Der See „Ochiul Bei“ im Nationalpark „Cheile Nerei-Beusnita“<span id="more-1508"></span></strong></h5>
<h5><a href="http://banaterzeitungonline.files.wordpress.com/2011/09/bz-st-6-susara.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1510" title="bz st 6 susara" src="http://banaterzeitungonline.files.wordpress.com/2011/09/bz-st-6-susara.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a></h5>
<h5><strong>Der Wasserfall Susara, etwa 45 Minuten Fußweg von Sasca Montana entfernt.</strong></h5>
<h5><strong>Im Kloster Nera kann man homöopatische Heilmittel erwerben</strong></h5>
<h5>Von Ana Saliste<strong></strong></h5>
<h5>Der Weg schlängelt sich durch Kontraste. An einem Ort kriecht das Gras auf Haus und Hof zu und Blumen werden zu Unkraut. Blickt man ein bisschen weiter, so sieht man aber auch schön gepflegte Häuser, frisch gestrichen und mit Autos vor dem Eingang. Meist sind es Temeswarer, die sich in Sasca Montana, im Verwaltungskreis Karasch-Severin/Caras-Severin, ein kleines Ferienhaus bauen lassen. Daher heißt die Vârât-Gasse, abseits vom Hauptweg, auch „Klein Temeswar“. Sie hocken gelangweilt auf den Bänken im Garten, grillen, lachen und entspannen. Besonders gemütlich sieht es im Hof des Restaurants „Alte Mühle“ aus, wo die Touristen im Freien etwas zum Essen bestellen oder die frische Luft genießen können. Da wird die Gemeinde besonders am Wochenende wieder lebendig.</h5>
<h5><strong>Der Nationalpark „Cheile Nerei-Beusnita“</strong></h5>
<h5>Sonst herrscht meist tiefe Stille über Sasca Montana. Kein Hundebellen, keine Musik, keine Menschenstimme. Nichts ist auf den sonnigen Gassen zu hören. Doch eben Ruhe und die frische Luft sind auch die Hauptgründe, warum sich die Meisten für ein paar Urlaubstage in der Gemeinde entscheiden. Sonntags besteht die Möglichkeit, Gläubige auf ihren Weg in die Kirche zu sehen. Jedoch wird in der katholischen Kirche nur noch einmal im Monat die heilige Messe zelebriert, da nur noch ein paar Katholiken in der Gemeinde leben. Es gibt noch eine orthodoxe und eine Baptistenkirche.</h5>
<h5>Viele Touristen begeben sich auch auf kurze Wanderrouten: zum Wasserfall Susara, zum See „Lacul Dracului“ sowie durch den Nationalpark „Cheile Nerei-Beusnita“. Es sind meist leichte, gemütliche Strecken, auf schmalen Wegen durch den Wald, entlang des Wassers – daher kommen auch besonders viele Familien mit kleinen Kindern. „Der Nationalpark erstreckt sich auf etwa 37.000 Hektar. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die Seen „Ochiul Bei“ und „Lacul Dracului“ aber auch die Wasserfälle Susara und Beusnita“, sagt Tudor Gabriel, der das Touristen-Informationszentrum in Sasca Montana leitet. Das Zentrum wurde 2009 mit EU-Geldern geöffnet und hat als Ziel, den Nationalpark „Cheile Nerei“ zu fördern und die Touristen über die Gegend und Sehenswürdigkeiten zu informieren. Besichtigen kann man auch das Kloster Nera, wo die Nonnen verschiedene homöopathische Produkte aus Pflanzen herstellen. Hustensirup, Ringelblumencreme<strong>, </strong>die die Heilung der Wunden und Verletzungen beschleunigt, Sirup aus Labkraut für die Stärkung des Immunsystems oder Lindensirup für das Nervensystem.</h5>
<h5><strong>Müllproblem, noch nicht gelöst</strong></h5>
<h5>Etwa 200 bis 250 Touristen haben sich im Monat August beim Informationszentrum nach Strecken und Routen erkundigt. „Die Zahl der Touristen ist aber viel größer, denn viele kommen, ohne beim Zentrum vorbeizuschauen. Einige waren schon mal da und kennen die Gegend, andere holen sich die Informationen aus dem Internet“, sagt Tudor Gabriel, der die Touristen oft auf die Bedeutung der Ordnung und Sauberkeit in der Natur aufmerksam macht. „Ich sage ihnen immer, sie sollen den Müll bis zu einem Abfallcontainer schleppen, auch wenn es vielleicht ein bisschen unangenehm ist. Man kann aber den Müll nicht einfach im Wald liegen lassen“, sagt er. „So geht es nicht, mit den Augen bewundern und mit den Händen beschmutzen“, fügt  Tudor Gabriel hinzu. </h5>
<h5>Die zwischen drei- und elfstündigen Wanderungen, die über ein paar Kilometer verlaufen, beginnen meist am Dorfrand. Es kann sein, dass man die von Bäumen verdeckten Informationstafeln am Straßenrand übersieht, die als Richtung links von der Hauptstraße hindeuten. Da schlängelt sich ein schmaler Weg tief in den Wald hinein. Weg vom Asphalt und Häusern, nur noch alte Bäume und das Geräusch des Flusses.</h5>
<h5>Die Übernachtungspreise schwanken zwischen 60 bis 80 Lei. Im Preis ist meist auch das Frühstück enthalten. Außer gemütlichen Pensionen können Besucher auch Zwei-Zimmer-Wohnungen mieten (150 Lei pro Nacht).</h5>
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		<title>NEIN zur Konsulatsschließung</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>banaterzeitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allerhand]]></category>
		<category><![CDATA[NEIN zur Konsulatsschließung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kampf um das Bestehen des Deutschen Konsulats in Temeswar/Timisoara geht weiter. Der Temeswarer Bürgermeister Gheorghe Ciuhandu hat diese Problematik mit den deutschen Partnerstädten Gera und Karlsruhe aber auch mit anderen deutschen Partnern diskutiert und sie um Hilfe in dieser &#8230; <a href="http://banaterzeitungonline.wordpress.com/2011/09/01/nein-zur-konsulatsschliesung-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=banaterzeitungonline.wordpress.com&amp;blog=16412573&amp;post=1506&amp;subd=banaterzeitungonline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><strong></strong><strong>Der Kampf um das Bestehen des Deutschen Konsulats in Temeswar/Timisoara geht weiter.<span id="more-1506"></span> Der Temeswarer Bürgermeister Gheorghe Ciuhandu hat diese Problematik mit den deutschen Partnerstädten Gera und Karlsruhe aber auch mit anderen deutschen Partnern diskutiert und sie um Hilfe in dieser Hinsicht gebeten. Somit haben neulich sowohl der Bürgermeister der Stadt Gera, als auch der Bürgermeister von Karlsruhe für das Deutsche Konsulat Fürsprache erhoben.</strong> <strong>Heinz Fenrich, Bürgermeister von Karlsruhe hat einen Brief an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel geschickt. Das Rathaus Temeswar hat der Banater Zeitung folgenden Briefwechsel zukommen lassen, die Erhaltung des Konsulats Deutschlands im Temeswar betreffend. Die BZ veröffentlicht im Folgenden den Wortlaut des Briefwechsels. </strong></h5>
<h5><strong>An Herrn </strong><strong>Oberbürgermeister </strong><strong>Dr. Gheorghe Ciuhandu, </strong><strong>Temeswar Rumänien</strong></h5>
<h5><strong> </strong>27. Juli  2011 </h5>
<h5> Sehr geehrter Herr Kollege,</h5>
<h5> für Ihr Schreiben vom 12. Juli 2011 danke ich Ihnen herzlich. Auch mir ist es ein Anliegen, dass das deutsche Generalkonsulat in Temeswar weiterhin fortbesteht und gerne unterstütze ich Sie in dieser Angelegenheit. Ich habe einen Brief an die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, geschrieben. Eine Kopie dieses Schreibens liegt diesem Brief zu Ihrer Kenntnis bei. Des Weiteren habe ich die Karlsruher Abgeordneten des Bundestages über den Sachverhalt informiert und um Unterstützung gebeten.</h5>
<h5>Ich hoffe, dass wir gemeinsam das Fortbestehen des deutschen Generalkonsulats in Temeswar bewirken können.</h5>
<h5> <strong>Mit freundlichen Grüßen</strong></h5>
<h5><strong> </strong><strong>Heinz Fenrich</strong></h5>
<p><strong>Oberbürgermeister, Karlsruhe</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h5><strong>An Frau </strong><strong>Bundeskanzlerin </strong><strong>Dr. Angela Merkel</strong><strong>, </strong><strong>Berlin</strong><strong></strong></h5>
<h5>27. Juli 2011</h5>
<h5>Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin,</h5>
<h5>erlauben Sie mir, dass ich mich mit einem besonderen Anliegen an Sie wende. Die Stadt Karlsruhe pflegt seit dem Jahr 1992 eine lebendige und intensive Städtepartnerschaft mit der rumänischen Stadt Temeswar. Im kommenden Jahr können wir das 20-jäge Jubiläum unserer Beziehungen feiern.</h5>
<h5>Nun hat mich mein Kollege aus Temeswar, Herr Oberbürgermeister Dr. Gheorghe Ciuhandu, über die Absicht des Auswärtigen Amtes informiert, das deutsche Generalkonsulat in Temeswar nach 20-järiger erfolgreicher Tätigkeit und hervorragender Kooperation mit der örtlichen Stadtverwaltung in absehbarer Zeit zu schließen. Er hat mich gebeten, mich für den Erhalt des deutschen Generalkonsulats in Temeswar einzusetzen. Sehr gerne unterstütze ich unsere Freunde aus der Partnerstadt bei diesem Anliegen, leben doch in der Stadt und Region Karlsruhe tausende Menschen aus dem Banat.</h5>
<h5>Deutschland ist der wichtigste EU-Partner Rumäniens und ich befürchte, dass diese enge Zusammenarbeit im ,,boomenden&#8220; rumänischen Westen nach Schließung des Konsulats empfindlich leiden wird. Von dieser Zusammenarbeit ist aber die weitere positive Entwicklung gerade auch Temeswars als der zweitgrößten Stadt in Rumänien, der Hauptstadt des gleich nach der Region Bukarest wirtschaftlich erfolgreichsten rumänischen Landkreises, in hohem Maße abhängig.</h5>
<h5>Wie ich erfahren habe, besteht nach der Schließung des deutschen Konsulats Temeswar die Absicht, vor Ort einen Honorarkonsul für Deutschland zu ernennen. Dies wäre sicherlich eine freundliche Geste, die den Wegfall einer kompetenten und professionellen Behörde aber nicht kompensieren wurde. Deutschland wäre im westlichen Rumänien, wo wirtschaftlich ,,die Musik spielt&#8220;, meines Erachtens mit einem Honorarkonsul nicht angemessen vertreten und würde absehbar einen Verlust an Ausstrahlung und Einfluss hinnehmen müssen.</h5>
<h5>Dies ist vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Deutschland gerade im Banat im Wesentlichen durch die seit 300 Jahren ansässige deutsche Volksgruppe tief verwurzelt ist, nicht zu verstehen. Gemäß den Planungen soll nach der Schließung des Konsulats in Temeswar das Generalkonsulat in Sibiu/Hermannstadt unverändert beibehalten werden. Es ist mir nicht nachvollziehbar, dass demgegenüber Temeswar aus deutscher Sicht so viel weniger relevant sein soll, dass dort ein Konsulat entbehrlich erscheint &#8211; im viel näher an der Landeshauptstadt Bukarest gelegenen Hermannstadt dagegen ein Generalkonsulat notwendig ist. Im Banat, im Amtsbezirk des Konsulats Temeswar, leben heute noch 33.000 ethnische Deutsche &#8211; in Siebenbürgen, im Amtsbezirk des Generalkonsulats Hermannstadt sind es dagegen nur rund 20.000.</h5>
<h5>Die meisten deutschen Firmen haben ihren rumänischen Sitz in unserer Partnerstadt (abgesehen von Bukarest) und Temeswar ist nach Bukarest, nicht zuletzt wegen der vielen deutschen Investoren, die wirtschaftlich aktivste Stadt Rumäniens. Die Region Temeswar ist nach Bukarest der größte Handelspartner Deutschlands – über 40% des Bruttosozialprodukts der Region wird durch deutsche Investoren erarbeitet.</h5>
<h5>Temeswar, mit einem Anschluss an das europäische Autobahnnetz ab 2012 und mit dem zweitgrößten internationalen Flughafen Rumäniens, wird in den nächsten Jahren noch attraktiver für deutsche Investoren werden. Zudem wird Temeswar durch die geplante administrative Neuordnung absehbar zum Verwaltungszentrum für Westrumänien.</h5>
<h5>Unter diesen Umständen und bei diesen Entwicklungsperspektiven bitte ich Sie aus Karlsruhe sehr herzlich, sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin, zu prüfen, ob es doch noch eine Möglichkeit für das Fortbestehen des deutschen Generalkonsulats in unserer Partnerstadt Temeswar gibt.</h5>
<h5><strong>Mit freundlichen Grüßen</strong></h5>
<h5><strong>Heinz Fenrich</strong></h5>
<h5><strong>Oberbürgermeister, Karlsruhe</strong></h5>
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	</item>
		<item>
		<title>Kunstmuseum für Bokschan</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:11:56 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Banater Bergland]]></category>
		<category><![CDATA[Bokschan]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmuseum]]></category>

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		<description><![CDATA[Der kinetische Brunnen von Constantin Lucaci wurde in Reschitza Mitte der 80er Jahre gegossen. wk. Bokschan – Gabriela [erban, die Leiterin der städtischen Bibliothek von Bokschan/Bocsa, gehört zu den rührigsten Kulturveranstaltern dieser Kleinstadt. Sie versammelt nicht nur mit Regelmäßigkeit alle &#8230; <a href="http://banaterzeitungonline.wordpress.com/2011/09/01/kunstmuseum-fur-bokschan/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=banaterzeitungonline.wordpress.com&amp;blog=16412573&amp;post=1503&amp;subd=banaterzeitungonline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><strong><a href="http://banaterzeitungonline.files.wordpress.com/2011/09/bz-st-7-resita.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1504" title="bz st 7 resita" src="http://banaterzeitungonline.files.wordpress.com/2011/09/bz-st-7-resita.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a></strong></h5>
<h5><strong>Der kinetische Brunnen von Constantin Lucaci wurde in Reschitza Mitte der 80er Jahre gegossen.</strong></h5>
<h5><strong>wk. Bokschan</strong> – Gabriela [erban, die Leiterin der städtischen Bibliothek von Bokschan/Bocsa, gehört zu den rührigsten Kulturveranstaltern dieser Kleinstadt.<span id="more-1503"></span> Sie versammelt nicht nur mit Regelmäßigkeit alle wichtigeren Schriftsteller, Kunst- und Kulturschaffenden, die irgendwie etwas mit Bokschan zu tun haben, sie schafft es auch, für diese Begegnungen Geld von der Stadtleitung zur Verfügung zu haben. Und sie hat Ideen. Jüngst besuchte sie in Bukarest den aus Bokschan stammenden Träger des Herderpreises der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Constantin Lucaci. Der Bildhauer, der sich vor allem durch seine Plastiken aus Edelstahl und weltweit durch seine kinetischen Springbrunnen hervorgetan hat – allein in den Golfstaaten und in Saudi-Arabien hat er, nach eigenen Angaben, seit der Wende für private Liebhaber mehr als dreißig kinetische Brunnen geschaffen – ließ sich überreden, in seiner Heimatstadt den Grundstock eines Kunstmuseums zur Verfügung zu stellen. Dazu hat er jüngst der Stadt siebzehn Edelstahlplastiken geschenkt. Die Stadt erklärte sich durch Bürgermeister Mirel Pascu bereit, zum Ausstellen dieser Schenkung einen repräsentativen Raum einzurichten. Pascu meinte, dass man „vorläufig“ vom „Constantin-Lucaci-Kunstmuseum“ sprechen könne, dass er aber hoffe, das Ganze ausbauen zu können und dass schlussendlich daraus ein „Kunstmuseum mit Sonderausstellung Constantin Lucaci“ entstehen sollte.</h5>
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